Beschreibung der Studie

Die rückenmarknahe und periphere Neurostimulation (spinal cord stimulation = SCS, peripheral nerve stimulation = PNS) sind wirksame analgetische Therapien. Bis heute sind die Wirkmechanismen unklar. Einer weiteren Akzeptanz von SCS/PNS unter den Ärzten stehen Unklarheiten hinsichtlich der Wirkmechanismen naturgemäß im Wege. Mittels verschiedener Messmethoden, soll mehr über den Wirkmechanismus der beiden Sonden herausgefunden werden. Patienten mit bereits implantierten Neurostimulatoren, die unter der Stimulation eine Schmerzreduktion haben, werden in die Studie eingeschlossen. Es wird jeweils zweimal gemessen, und zwar zuerst bei ausgeschalteter Stimulation und anschließend unter laufender Stimulation.

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Studiendetails

Studienziel Quantitativen Sensorischen Testung (QST), Conditioned Pain Modulation (CPM) und Temperaturmessung werden jeweils zuerst mit ausgeschalteter Sonde und anschließend mit angeschalteter Sonde durchgeführt. QST misst die Funktion der A-ß, A-δ und C Nervenfasern. CPM beurteilt die Effektivität der körpereigenen Schmerzhemmung. Mit Hilfe der Temperaturmessung kann der Einfluss von SCS/PNS (spinal cord stimulation = SCS, peripheral nerve stimulation = PNS) auf das sympathische Nervensystem überprüft werden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 28
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Abteilung für Schmerzmedizin,Berufsgenossenschaftliches UniversitätsklinikumBergmannsheil

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Schriftliche Einwilligung, bereits implantierte und funktionsfähige SCS oder PNS Sonde,
  • Schmerzreduktion durch SCS oder PNS Sonde

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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PNS und SCS sind wirksame analgetische Therapien insbesondere bei bestimmten Formen neuropathischer Schmerzen und beim CRPS. Bis heute sind die Wirkmechanismen unklar. Es wird alternativ diskutiert, ob SCS/PNS anti-hyperalgetisch, über eine Sympathikolyse oder über eine Faszilitierung zentraler inhibitorischer Systeme ihre analgetische Wirkung entfalten. Mittels Quantitativ Sensorischer Testung (QST) nach dem Protokoll des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz (DFNS) ist es möglich, auch geringe Veränderungen der Funktion der klein- und großkalibrigen Nervenfasern zu erfassen. Ebenfalls ist es möglich sogenannte Plussymptome (z.B. Hyperalgesie, Allodynie) zu untersuchen. Conditioned Pain Modulation (CPM) misst die Fähigkeit eines Menschen, einen Schmerzreiz durch einen zweiten Schmerzreiz zu unterdrücken. Somit erhält man eine Aussage über die Funktionsfähigkeit des deszendierenden schmerzhemmenden Systems. Die Temperaturmessung an den Akren misst einen möglichen sympathikolytischen Effekt. Bei Patienten mit bereits implantierten Neurostimulatoren sollen diese Verfahren angewandt werden. Dies soll jeweils zweimal erfolgen, und zwar zuerst bei ausgeschalteter Stimulation und anschließend unter laufender Stimulation.

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