Beschreibung der Studie

Vor Kurzem wurde wiederentdeckt, dass erwachsene Menschen neben weißem Fettgewebe auch braune Fettdepots besitzen, welche nicht zur reinen Energiespeicherung, sondern zur Wärmeproduktion dienen. Neu in diesem Kontext ist, dass sich in weißem Fettgewebe außerdem Fettzellen finden, die in ihrer Funktion braunen Fettzellen ähneln und daher „beige“ Fettzellen genannt werden. Eine mögliche Umwandlung von weißen zu beigen Fettzellen wird seit Längerem diskutiert und als sogenanntes „Browning“ bezeichnet. Probanden, welche milder Kälte ausgesetzt werden, zeigen eine erhöhte Aktivität des braunen Fettgewebes und einen höheren Energieverbrauch. Inwieweit damit auch ein „Browning“ des weißen Fettgewebes verbunden ist, ist bisher unbekannt. Es wurde kürzlich festgestellt, dass gewisse Unterschiede im Genom dafür verantwortlich sein könnten. In der vorliegenden Studie soll untersucht werden, wie sich eine moderate Kälteexposition auf den Ruheenergieverbrauch von gesunden normal- und übergewichtigen Probanden auswirkt. Hierfür sollen 100 – 120 gesunde, erwachsene Frauen und Männer (50%/50%) im Alter zwischen 18 und 40 Jahren rekrutiert werden. Diese Personen werden über 3 Stunden einer individuell angepassten Temperatur von 17 bis 18 °C ausgesetzt, die für den Probanden als kalt empfunden wird, aber noch kein Muskelzittern auslöst. Der Ruheenergieverbrauch wird mithilfe der indirekter Kalorimetrie vor und nach Kälteexposition gemessen. Hierfür wird den Probanden eine Atemhaube aufgesetzt, die sie im Liegen ca. 30 min lang tragen. Zusätzlich wird vor und nach Kälteexposition Blut für die Bestimmung bestimmter Blutparameter, sowie genetische Analysen entnommen. Zwei Fettgewebsbiopsien (vor und nach der Kälteexposition, bei übergewichtigen Frauen) sollen Aufschluss über die spezifische Expression von Genen für braunes/beiges Fettgewebe geben. Eine Stuhlprobe soll Aufschluss über die Zusammensetzung des Mikrobioms im Zusammenhang mit der Beschaffenheit des Fettgewebes geben.

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Studiendetails

Studienziel Die primären Zielgrößen sind der kälteinduzierte Ruheenergieverbrauch (gemessen mittels indirekter Kalorimetrie) sowie die Expression von „Browning“-Biomarkern im weißen Fettgewebe (Fettgewebsbiopsie), sowie deren Zusammenhänge mit dem FTO-Lokus
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle ZIEL Institute for Food and Health und LS Ernährungsmedizin
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Teilnehmer, BMI zwischen 18,5 und 40 kg/m^2

Ausschlusskriterien

  • Raucher, Schwangere, stillende Frauen, chronische Erkrankungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Typ 2 Diabetes, Indikation zur Dauertherapie mit Thrombozytenaggregationshemmern

Adressen und Kontakt

Lehrstuhl für Ernährungsmedizin Uptown München Campus D, München

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Lehrstuhl für Ernährungsmedizin, Freising

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Häufig gestellte Fragen

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In der vorliegenden Studie soll untersucht werden, wie sich eine moderate Kälteexposition auf den Ruheenergieverbrauch von gesunden normal- und übergewichtigen Probanden auswirkt. Hierfür sollen 100 – 120 gesunde, erwachsene Frauen und Männer (50%/50%) im Alter zwischen 18 und 40 Jahren rekrutiert werden. Diese Personen werden über 2 Stunden einer individuell angepassten Temperatur von 17 bis 18 °C ausgesetzt, die für den Probanden als kalt empfunden wird, aber noch kein Muskelzittern auslöst. Der Ruheenergieverbrauch wird mithilfe indirekter Kalorimetrie vor und nach Kälteexposition gemessen. Zusätzlich wird vor und nach Kälteexposition Blut für die Bestimmung bestimmter Blutparameter, sowie genetische Analysen entnommen. Zwei Fettgewebsbiopsien (vor und nach der Kälteexposition, bei übergewichtigen Frauen) sollen Aufschluss über die spezifische Expression von Genen für braunes/beiges Fettgewebe geben. Eine Stuhlprobe soll Aufschluss über die Zusammensetzung des Mikrobioms im Zusammenhang mit der Beschaffenheit des Fettgewebes geben.

Quelle

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