Beschreibung der Studie

Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein Verfahren, bei dem Elektroden auf der Kopfhaut die neuronale Aktivität verändert bzw. die Erregbarkeit moduliert. In dieser Studie soll untersucht werden, inwiefern der Zeitpunkt von tDCS einen Einfluss auf das Leistungsniveau verschiedener kognitiver Tests hat. Diese kognitiven Tests werden zwei mal im Abstand von 24 Stunden von gesunden Probanden durchgeführt und die Veränderungen der Leistungen anhand der Differenz betrachtet. Vor dem zweiten Test werden die Testpersonen stimuliert. Hierbei führt Gruppe1 einen n-back Test (zur Aktivierung der Plastizität der Stimulation) vor der Stimulation, Gruppe2 während und Gruppe3 nach der Stimulation aus. Eine 4. Gruppe erhält Scheinstimulation.

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Studiendetails

Studienziel Kognitive Aufgaben: EpiTrack (zur Erfassung der Aufmerksamkeit und exekutiver Funktionen), VLMT (Erfassung der Verbalgedächtnisses wie die Supraspanne, die Lernleistung, die langfristige Enkodierungs- bzw. Abrufleistung und die Wiedererkennungsleistung), ROCFT (Erfassung der räumlich visuellen Konstruktionsfähigkeit und des visuellen Gedächtnisses), Mentaler Rotationstest (Erfassung der Fähigkeit, Gegenstände im Geiste zu drehen), Go/NoGo (Erfassung der Aufmerksamkeit des Probanden auf das vorhersehbare Auftreten von Reizen)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter 18-30 Jahre alt
  • Rechtshändigkeit
  • Fähigkeit zur informierten Zustimmung

Ausschlusskriterien

  • Internistische bzw. neurologische Erkrankungen;
  • Alter < 18 oder > 30;
  • IQ < 85
  • Epilepsie und epileptische Anfälle, Fieberkrämpfe;
  • Metallimplantate im Kopfbereich (Implantation einer künstlichen Hörschnecke (Cochlea));
  • Jegliche Vorerkrankung des Herzens, Herzschrittmacher und Defibrillator;
  • Zustand nach Schädelhirntrauma mit Bewusstseinsverlust;
  • Mangelnde Compliance;
  • Schwangerschaft.

Adressen und Kontakt

Institut für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Kiel

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Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) bietet die Möglichkeit, die Erregbarkeit neuronaler Netzwerke zu verändern, um somit Einfluss auf deren Funktion zu nehmen. In dieser Studie soll untersucht werden, inwiefern die Wirkung der tDCS einer Spezifität für einzelne kognitive Funktionen unterliegt und welchen Einfluss der Zeitpunkt der Stimulation auf die Wirkung nimmt. Hierfür werden kognitive Tests zu den Zeitpunkten T1 und T2 (24 Stunden Abstand) von gesunden Probanden durchgeführt. Vor T2 erhalten 3 Gruppen eine Gleichstromstimulation. Gruppe 1 führt einen n-back Test (zur Aktivierung der Plastizität der Stimulation) vor, Grupp 2 während und Gruppe 3 nach der Stimulation durch. Eine vierte Gruppe erhält Scheinstimulation. Über den Vergleich des Leistungsniveaus beider Zeitpunkte lässt sich eine Aussage über die Wirkung der tDCS in verschiednen kognitiven Funktionen treffen.

Quelle

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