Beschreibung der Studie

Bei vielen neurochirurgischen Operationen muss der Kaumuskel an der Schläfe vorübergehend eingeschnitten und zur Seite geschoben werden. Nach der Operation wird er wieder vernäht und wächst am Knochen an. Wir möchten daher anhand eines Fragebogens feststellen, ob Patienten, die über einen seitlichen Zugang zum Kopf operiert wurden und deren Kaumuskel vorübergehend zur Seite geschoben werden musste, nach der Operation Probleme beim Kauen bemerken. Darüber hinaus soll erfasst werden, ob diese möglicherweise auftretenden Probleme nach einer gewissen Zeit von selbst zurückgehen. Diese Ergebnisse sollen uns helfen, Verfahren zur Vermeidung oder besseren Behandlung solcher Beschwerden zu entwickeln.

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Studiendetails

Studienziel Differenz OHIP-Score präoperativ vs. postoperativ n. 3 Monaten
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gutartiger oder niedrigmaligner intrakranieller Befund, der über einen frontolateralen, temporalen oder pterionalen Zugang operiert wird

Ausschlusskriterien

  • Präoperativ:
  • vorangegangene Operation pterional, frontolateral oder temporal auf der Gegenseite
  • präoperative Halbseitenlähmung der operierten Seite
  • die Kaufunktion beeinträchtigende Erkrankung (z.B. akute Kieferfraktur, Abszess,
  • Patienten mit chron. Schmerzsyndrom im Kiefergelenk)
  • Tumoroperation, die eine postoperative Chemotherapie benötigt
  • komplett zahnlose Patienten mit prothetischer, herausnehmenbarer Versorgung
  • Demenz oder Wachkoma
  • Postoperativ:
  • nach 3 noch bestehendes neurologisches Defizit, das die Kau- oder Schluckfunktion
  • beeinträchtigt (> H&B III° Facialisparese, Parese der unteren Hirnnerven,
  • Halbseitenlähmung)
  • nach 3 Monaten persistierender Verlust der Riechfunktion
  • neu auftretende Erkrankung, die die Kaufunktion beeinträchtigt: Kieferfraktur, Abszess,
  • Schlaganfall mit Halbseitenlähmung, Facialislähmung >H&B III°, Lähmung der unteren
  • Hirnnerven
  • erneute neurochirurgische Operation ipsi- oder kontralateral über einen pterionalen,
  • frontolateralen oder temporalen Zugang.

Adressen und Kontakt

Klinik für Neurochirurgie, Freiburg

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Häufig gestellte Fragen

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Mit Hilfe des standardisierten Fragebogens zur Mundgesundheit in deutscher Ausführung und 14 Fragen (OHIP G14) sowie 6 weiteren, speziellen neurochirurgischen Fragen soll untersucht werden, ob Patienten, die über einen frontolateralen, pterionalen oder temporalen Zugang zum Hirn operiert wurden, eine postoperative Beeinträchtung der Mundgesundheit oder Kaufunktion haben.

Quelle

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