Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist es, die Häufigkeit von Verhaltenssüchten bei Patientinnen und Patienten, die sich primär wegen anderer psychischer Erkrankungen in Behandlung in einer universitären Psychosomatischen Abteilung / Klinik befinden, zu erfassen. An der multizentrischen Studie nehmen acht Universitätskliniken für Psychosomatik teil. Die Patientinnen und Patienten werden gebeten, Fragebögen zu folgenden Störungsbildern zu beantworten: pathologisches Spielen, Internetsucht, pathologisches Kaufen, Sportsucht und Hypersexualität. Es wird angenommen, dass diese Störungsbilder im klinischen Alltag häufig übersehen und nicht diagnostiziert werden. Die Ergebnisse werden wichtige klinische Implikationen für die Diagnostik und ggf. die Entwicklung bzw. Ausweitung differentieller Behandlungsangebote mit sich bringen.

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Studiendetails

Studienziel Vorliegen von mindestens einer substanzungebundenen Abhängigkeit laut Fragebogenuntersuchung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 800
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, Medizinische Hochschule Hannover

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patientinnen und Patienten in ambulanter/tagesklinischer/stationärer psychosomatischer Behandlung

Ausschlusskriterien

  • Patientinnen und Patienten, die in zum jeweiligen Studienzentrum gehörenden Spezialambulanzen für substanzungebundene Abhängigkeiten behandelt werden

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Störung der Impulskontrolle-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Anhand einer multizentrischen Querschnittsuntersuchung soll mittels standardisierter Fragebögen die geschätzte Punktprävalenz substanzungebundener Abhängigkeitserkrankungen bei Patientinnen und Patienten, die in universitären Psychosomatischen Abteilungen / Kliniken behandelt werden, untersucht werden. Ziel ist es, im konsekutiven Patientenkollektiv der Psychosomatischen Kliniken, nicht jedoch in ausgewiesenen Spezialambulanzen zu erheben. Es ist weiterhin geplant, die erhobenen Werte mit obligatorisch erhobenen soziodemographischen Variablen aus der Basisdokumentation sowie psychischen Komorbiditäten in Beziehung zu setzen.

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