Beschreibung der Studie

Dieser Studie vorangegangene Studien haben gezeigt, dass psychische Belastungen nicht nur auf Seiten der körperlich belasteten Patienten entstehen, sondern auch auf Seiten der Angehörigen, die um das Wohl ihnen nahe stehender Menschen besorgt sind. In dieser Studie soll nun ermittelt werden, ob die unterschiedlichen psychosozialen Belastungen der beteiligten Patienten und deren Angehörigen in gegenseitigem Zusammenhang stehen und darüber hinaus die Heilung des Patienten beeinträchtigen. Die psychischen und sozialen Belastungen von Patienten wurden zwar in der vorliegenden Literatur bereits beforscht, jedoch fast nie im Zusammenhang mit Daten der Angehörigen zugleich. Hinsichtlich dieses Forschungsziels will unsere Studie einen Beitrag leisten. Ziel der Studie ist es, die Belastungen und die Lebensqualität von Patienten und deren Angehörigen in einer prospektiven Studie in Relation zu setzen. Zur Anwendung kommen dabei Instrumente zur Messung der Belastungen und Lebensqualität.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist es, die Belastungen und die Lebensqualität von Patienten und deren Angehörigen in einer prospektiven Studie in Relation zu setzen. Zur Anwendung kommen dabei Instrumente zur Messung der Belastungen und Lebensqualität. Es erfolgen Befragungen von Patienten und deren Angehörigen mittels Fragebögen zu 3 verschiedenen Zeitpunkten: T0:am Tag der elektiven Aufnahme in die Klinik - Fragebögen für Patienten: SF 36, PHQ-D, IMSA, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al) Fragebögen für Angehörige: SF 36, PHQ-D, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al) T1: weitere Befragung postoperativ zwischen Tag 2 und Tag 4 nach der OP während des stationären Aufenthalts auf der Intensiv- oder Normalstation - Fragebögen für Patienten: SF 36, PHQ-D, IMSA, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al) Fragebögen für Angehörige: SF 36, PHQ-D, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al) T2: weitere Befragung 6 Monate nach der OP(postalisch) - Fragebögen für Patienten: SF 36, PHQ-D, IMSA, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al) Fragebögen für Angehörige: SF 36, PHQ-D, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Uniklinik Köln, Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die im Herzzentrum der Universität zu Köln intensivmedizinisch behandelt werden sollen (elektive Aufnahme)
  • Angehörige der Patienten
  • Ab 18 Jahre – dies gilt für beide Probandengruppen
  • Ausreichendes Verständnis der deutschen Sprache und Lesefähigkeit
  • Nach aufklärender Information über die Studie schriftliches Einverständnis durch die Probanden zur Teilnahme an der Studie

Ausschlusskriterien

  • unter 18
  • nicht einverstanden mit der Teilnahme

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Koronare Herzkrankheit-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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In dieser Studie werden Patienten und Angehörige einer Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie mittels Fragebögen hinsichtlich folgender Aspekte untersucht: Lebensqualität von Patienten und deren Angehörigen, psychische Belastungen von Patienten und deren Angehörigen, integrierter Versorgungsbedarf der Patienten. Mit Hilfe von statistischen Methoden (Korrelationsanalysen, Kovarianzanalyse, logistische Regression) werden Zusammenhänge zwischen diesen Parametern untersucht. Die psychischen und sozialen Belastungen von Patienten wurden zwar in der vorliegenden Literatur bereits beforscht, jedoch fast nie im Zusammenhang mit Daten der Angehörigen zugleich. Hinsichtlich dieses Forschungsdesiderates will unsere Studie einen Beitrag leisten. Ziel der Studie ist es, die Belastungen und die Lebensqualität von Patienten und deren Angehörigen in einer prospektiven Studie (Dreipunktmessung) in Relation zu setzen. Zur Anwendung kommen dabei valide Instrumente zur Messung der Belastungen und Lebensqualität, sowohl auf Seiten der Patienten (SF-36, PHQ-D, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al., IMSA), als auch auf der der Angehörigen (SF-36, PHQ-D, „Kurze Screening Skala für PTBS“ von Breslau et al; evtl. Unterstützung des Pat. durch den Angehörigen beim IMSA), als auch auf Seiten des Personals (als Instrument für die Einschätzung eines Delirs beim stationären Patienten: Intensive Care Delirium Screening Checklist (ICDSC), welches eine Einschätzung für alle 3 Arbeitsschichten auf Intensivstation ermöglicht).

Quelle

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