Beschreibung der Studie

Alle Patienten, die über 6 Monate ab Studienbeginn in der neurorehabilitativen Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik, Abteilung für Neurorehabilitation, aufgenommen werden, werden mit Hilfe der Surprise Frage („Würden Sie sich wundern, wenn dieser Patient/diese Patientin innerhalb der nächsten 12 Monate versterben würde?“) und mit Hilfe eines palliativmedizinischen Basisassessments eingeschätzt. In einer prospektiven telefonischen Nachbeobachtung soll herausgefunden werden, inwieweit die Einschätzung der Surprise-Frage zutreffend war, inwieweit es hierbei Unterschiede in der Einschätzung der Surprise-Frage zwischen Neurorehabilitationsmediziner und nicht neurorehabilitativ geschultem Palliativmediziner gibt und wie das Befinden und die Lebensumstände der Patienten sind, dies, um nachvollziehen zu können, wie sich die Patienten nach der Neurorehabilitation weiter entwickelt haben und ob die in der Neurorehabilitation organisierte Versorgung nach Entlassung für den Patienten passend und ausreichend war oder nicht.

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Studiendetails

Studienziel Überprüfung, ob sich die Surprise-Frage zur Prognoseeinschätzung neurorehabilitativer Patienten eignet. Dies wird mit Hilfe eines Telefon-follow-ups nach 12 Monaten überprüft (leben die Patienten noch oder nicht?).
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Neurologie, Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die in der Neurorehabilitation, Phase B, C, D behandelt werden, im Alter von 18-100Jahren

Ausschlusskriterien

  • Ausgeschlossen werden Patienten, die selbst nicht in die Studie einwilligen können und bei denen dies nach ausführlicher Aufklärung auch kein Vorsorgebevollmächtigter oder ein gesetzlich bestellter Betreuer anstelle von ihnen übernimmt.

Adressen und Kontakt

Klinik für Neurologie, Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik, Nümbrecht

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist die Beantwortung der Frage, (1) ob es mit der sogenannten Surprise-Frage („Würden Sie sich wundern, wenn dieser Patient/diese Patientin innerhalb der nächsten 12 Monate versterben würde?“) gelingt, innerhalb neurorehabilitativ behandelter Patienten eine Patientengruppe zu identifizieren, die nicht nur vom neurorehabilitativen Ansatz, sondern auch vom palliativmedizinischen Ansatz profitieren könnte (nämlich diejenigen, bei denen diese Frage mit „Nein“ beantwortet wird). Es soll weiterhin beantwortet werden, (2) ob die Beantwortung der Surprise-Frage unterschiedlich ist, je nachdem, ob diese durch einen Neurorehabilitationsmediziner/neurorehabilitatives Team beantwortet wird oder durch einen Palliativmediziner, der nicht neurorehabilitativ geschult ist. (3) Es soll eine Charakterisierung der Patienten erfolgen, bei denen die Surprise-Frage mit „Nein“ beantwortet wurde, dies im Vergleich zu der Patientengruppe, bei denen die Surprise-Frage mit „Ja“ beantwortet wurde. Neben soziodemographischen Daten soll hierzu eine palliativmedizinische Beurteilung der Patienten mit Hilfe des palliativmedizinischen Basisassessments HOPE-SP-CL (Symptomcheckliste des Basisbogens des Hospiz- und Palliativerfassungssystems) erfolgen, welches um Symptome neurologischer Patienten sowie um den ECOG (Eastern Cooperative Oncology group) ergänzt werden soll.

Quelle

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