Beschreibung der Studie

Nach Knieprothesen Operation tritt häufig ein Schwellungszustand des Beines auf. In der Rehabilitations-Phase, welche direkt nach durchgeführter Operation beginnt, erhalten Patienten standardmäßig Lymphdrainage und Physiotherapie. Unser Ziel ist es, den Einfluss einer zusätzlichen mechanischen Wadenkompression auf die Schwellung, das Bewegungsausmaß und die subjektive Zufriedenheit sowie den Schmerz zu erfassen. Hierfür stehen uns spezielle patientenorientierte Fragebögen zur Verfügung, die im Rahmen des Aufenthaltes und der Nachuntersuchung ausgefüllt werden. Zudem erfolgen Untersuchungen und Umfangsmessungen des operierten Beines. Anhand der erhobenen Daten versprechen wir uns Rückschlüsse hinsichtlich des Erfolges einer zusätzlichen Wadenkomressionstherapie zu erhalten.

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Studiendetails

Studienziel Schwellungszustand des operierten Beines. Umfangsmessung an 4 definierten Punkten (20 cm oberhalb Kniegelenkspalt, 10 cm oberhalb Kniegelenkspalt, auf Höhe der Kniescheibenmitte, 15 cm unterhalb des Kniegelenkspaltes) Messung erfolgt präoperativ, am 2. postop Tag, am Entlasstag ca. 6. postop Tag und im Rahmen der 6 Wochen Verlaufskontrolle
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle DJO Deutschland (ORMED GmbH)

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • primäre Gonarthrose

Ausschlusskriterien

  • Revisionseingriff
  • Unikompartimenteller Ersatz
  • Thromboembolie in der Vorgeschichte
  • Zeichen einer venösen Insuffizienz
  • Diuretika in der Medikation

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Patienten nach Knie-Totalendoprothesen-Implantation erhalten standardmäßig zur postoperativen Rehabilitation Lymphdrainage und Physiotherapie. Eine aktuelle Studie zeigte einen positiven Einfluss der Lymphdrainage auf das Schmerzniveau des Patienten, wobei kein Unterschied in Bezug auf die Schwellung durch die Lymphdrainage erreicht werden konnte. Im Gegensatz dazu konnten für ein pneumatisches Kompressionssystem des Fußes positive Wirkungen auf die postoperative Schwellung gefunden werden. Ziel der Studie ist es, den Einfluss einer zusätzlichen pneumatischen Wadenkompression durch das VenaProTM-Systems auf die postoperative Schwellung, das Bewegungsausmaß und die subjektive Zufriedenheit sowie den Schmerz zu erfassen. In die vorliegende Studie sollen 100 konsekutive Patienten randomisiert eingeschlossen werden, die in unserer Klinik eine primäre Implantation einer Knietotalendoprothese erhalten. Dabei sollen 50 Patienten die Standardnachbehandlung mit Lymphdrainage und Physiotherapie und 50 Patienten zusätzlich eine pneumatische Wadenkompression mittels des VenaProTM-Systems erhalten. Ausgeschlossen werden Patienten mit: Revisionseingriffen, unicondyläre Teilprothesen, Diuretika in der Vormedikation sowie Thromboembolische-Geschehen in der Vorgeschichte. Zur Feststellung des Schwellungszustandes sollen bei allen Patienten direkt präoperativ die Umfänge an 4 definierten Punkten (20 cm oberhalb des inneren Kniegelenkspaltes, 10 cm oberhalb des inneren Kniegelenkspaltes, auf Höhe der Kniescheibenmitte und 15 cm unterhalb des inneren Kniegelenkspaltes) des operierten Beines gemessen werden. Diese Messung wird am zweiten postoperativen Tag im Rahmen des ersten Verbandswechsels, am Entlasstag sowie zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung 6 Wochen postoperativ wiederholt. Zudem wird präoperativ und zu jedem Zeitpunkt der Erhebung des Schwellungszustandes eine Dokumentation des Bewegungsumfanges nach der Neutral-Null-Methode erfolgen. Zudem erfolgt die Erhebung patientenspezifischer Daten (Körpergröße, Körpergewicht) und des subjektiven Befindens bzw. Schmerzlevels anhand eines Fragebogens. Zur Erhebung des Schmerzlevels wird eine visuelle Analogskala verwendet. Die Erhebung des subjektiven Befindens geschieht anhand des „Oxford Knee Outcome Scores“, der für Patienten mit Knie-TEP-Implantationen entwickelt und validiert wurde. Diese Fragebögen werden präoperativ, am Entlasstag und im Rahmen der 6-Wochen postop. Kontrolluntersuchung erhoben.

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