Beschreibung der Studie

Ziel: Evaluation der Effekte von Shared Decision Making PLUS (=Intervention, SDM+) auf die empfundene Einbeziehung in medizinische Entscheidungen von stationär behandelten Patienten mit Schizophrenie Intervention: SDM+ ist eine komplexe, psychosoziale Intervention, die die Kommunikation zwischen Behandlungsteams und Patienten im stationären Kontext verbessern will. Den Behandlern werden in Trainingsworkshops kommunikative Fertigkeiten vermittelt, die auch in schwierigen, konfliktträchtigen Behandlungssituationen gemeinsames Entscheiden ermöglichen. In interaktiven Gruppensitzungen werden auch Patienten Fertigkeiten vermittelt, sich aktiv und konstruktiv in die medizinische Entscheidungsfindung einzubringen. Kontrolle: Routinebehandlung Studiendesign: Cluster-randomisierte Interventionsstudie. Es sollen jeweils Paare vergleichbarer Stationen innerhalb einer Klinik (ähnliches Patientengut, ähnliche Personaldichte) identifiziert werden und dann eine Station zur Kontrolle und eine zur Intervention randomisiert werden. Fallzahl: N=276 Patienten, je 138 pro Gruppe. Einschlusskriterien: Alter 18-65 Jahre, Diagnose einer Schizophrenie bzw. schizoaffektiven Psychose, Einwilligungsfähigkeit. Ausschlusskriterien: Minderbegabung, fehlende deutsche Sprachkenntnisse. Outcomes: Primärer Outcome: empfundene Einbeziehung der Patienten in Entscheidungen, gemessen 3 Wochen nach Einschluss in die Studie während eines stationär psychiatrischen Aufenthaltes (bzw. bei Entlassung, je nachdem, was früher eintritt) mithilfe eines Fragebogens. Sekundäre Outcomes: Behandlungszufriedenheit von Patienten und Ärzten, Implementierungsrate „schwieriger Therapieentscheidungen“ (z. B. Depot, freiwillige Betreuungen), Adherence und Rückfallraten über einen Zeitraum von 12 Monaten nach Entlassung (follow-up).

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Studiendetails

Studienziel empfundene Einbeziehung der Patienten (SDM-Q-9 Fragebogen) 3 Wochen nach Einschluss bzw. bei Entlassung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 276
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Janssen Cilag GmbH

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Einschlusskriterien

  • Diagnose einer Schizophrenie bzw. schizoaffektiven Psychose, Einwilligungsfähigkeit, stationäre Behandlung. lt. behandelnden Ärzten in der Lage an einer 60minütigen Gruppe teilzunehmen.

Ausschlusskriterien

  • Minderbegabung, fehlende deutsche Sprachkenntnisse

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Ziel: Evaluation der Effekte von Shared Decision Making PLUS (=Intervention, SDM+) auf die empfundene Einbeziehung in medizinische Entscheidungen von stationär behandelten Patienten mit Schizophrenie Intervention: SDM+ ist eine komplexe, psychosoziale Intervention, die die Kommunikation zwischen Behandlungsteams und Patienten im stationären Kontext verbessern will. Den Behandlern werden in Trainingsworkshops kommunikative Fertigkeiten vermittelt, die auch in schwierigen, konfliktträchtigen Behandlungssituationen gemeinsames Entscheiden ermöglichen. In interaktiven Gruppensitzungen werden auch Patienten Fertigkeiten vermittelt, sich aktiv und konstruktiv in die medizinische Entscheidungsfindung einzubringen. Kontrolle: treatment as usual (TAU) Studiendesign: Cluster-randomisierte Interventionsstudie, d.h. Behandlungsteams und Patienten von Interventionsstationen erhalten die SDM+ Intervention. Patienten der Kontrollstationen erhalten TAU-Behandlung. Es sollen jeweils Paare vergleichbarer Stationen innerhalb einer Klinik (ähnliches Patientengut, ähnliche Personaldichte) identifiziert werden und dann eine Station zur Kontrolle und eine zur Intervention randomisiert werden. Fallzahl: N=276 Patienten, je 138 pro Gruppe. 12 Cluster, je 6 Intervention bzw. Kontrolle. Einschlusskriterien: Alter 18-65 Jahre, Diagnose einer Schizophrenie bzw. schizoaffektiven Psychose, Einwilligungsfähigkeit. Ausschlusskriterien: Minderbegabung, fehlende deutsche Sprachkenntnisse. Outcomes: Primärer Outcome: empfundene Einbeziehung der Patienten in Entscheidungen, gemessen 3 Wochen nach Einschluss in die Studie während eines stationär psychiatrischen Aufenthaltes (bzw. bei Entlassung, je nachdem, was früher eintritt) mithilfe eines Fragebogens. Sekundäre Outcomes: Behandlungszufriedenheit von Patienten und Ärzten, Implementierungsrate „schwieriger Therapieentscheidungen“ (z. B. Depot, freiwillige Betreuungen), Adherence und Rückfallraten über einen Zeitraum von 12 Monaten nach Entlassung (follow-up).

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