Beschreibung der Studie

Es gibt zwei Methoden zum Platzieren einer festen Spange im Mund: direktes Kleben und indirektes Kleben. Das indirekte Kleben ist ein zweizeitiger Vorgang. Die Brackets werden zunächst auf einem Modell platziert und dann mithilfe einer Übertragungsschablone in den Mund übertragen. Dies soll der Klebeprozess für den Patienten verkürzen und die Genauigkeit erhöhen. Im Laufe der Zeit sind verschiedenste Systeme entwickelt worden. Nun steht ein CAD/CAM-basiertes System (Individua®) zur Verfügung. Die Bracketpositionierung erfolgt digital am Computer. In dieser Studie soll geprüft werden, ob Individua® im Vergleich zu dem von Nedwed et al. beschriebenen konventionellem indirekten Kleben [1] genauere Ergebnisse liefert (Ziel 1). Zudem wird geprüft, ob es einen Unterschied hinsichtlich der Genauigkeit zwischen zwei digitalen Prozessen gibt: Bracketplatzierung erfolgt auf gescannten Gipsmodellen vs. Brackets werden auf im Mund gescannte Zahnflächen platziert (Ziel 2). Schrifttum 1. Nedwed V, Böhme A, Kossack K-H (2003) Eine praxistaugliche Methode zur indirekten Bracketplatzierung. Kieferorthop 17: 91-98

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Studiendetails

Studienziel Die Zahnbögen werden nach dem Kleben durch zusätzlichen optischen Scan dreidimensional erfasst, um die Position der Brackets im Mund aufzunehmen. Die Abweichungen der Bracketpositionen vor und nach dem Kleben werden durch zahnbezogene Überlagerungen mit Hilfe der Software Geomagic Control® stimmt. Zeitpunkt 1: Erste Sitzung des Patienten, Behandler plannt Bracketpositionen, Individua Tray bestellen. >>> 3 Tage Zeitpunkt 2: Individua Tray Herstellung, digitale Datei durch Datentransport senden, Lieferung an die Klinik. >>> 9 Werktage Zeitpunkt 3: Zweite Sitzung des Patienten, Ist und Soll Werte vergleichen. Das gesamte Verfahren (Zeitpunkt 1 bis 3) soll nicht länger als vier Wochen sein. Klinisch relevant ist ein Unterschied zwischen zwei verschiedenen Bracketübertragungsverfahren, wenn die vertikalen (absoluten) Unterschiede 0.2 mm in x-, y- oder z-Richtung überschreiten (SD 0.04 mm) oder rotatorische Unterschiede von mehr als 5 ° entstehen. Ergebnis der Berechnung sind sieben Werte pro Bracketpaar: Vier translatorische Werte (x, y, z, insgesamt), angegeben in mm, und drei rotatorische Werte (x, y, z), angegeben in Grad.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 24
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle CA DIGITAL GmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vollständiges bleibendes Gebiss von M2 bis M2 in beiden Kiefern mit Brackets auf allen Zähnen
  • Unterschriebene Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • Allgemeine Kontraindikationen für Multi-Bracket-Therapie (schlechte Mundhygiene, starke Wurzelresorptionen, eingeschränkte Mitarbeit
  • z. B. geistige Behinderung])
  • Zahnfehlstellungen, bei denen die Brackets nicht geklebt werden können.
  • Zähne, die wegen Größe, Form oder Struktur nicht beklebt werden können.
  • Behandlung nur in einem Kiefer
  • Bedarf für Bänder auf Molaren

Adressen und Kontakt

Charité - Universitätsmedizin Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Individua® erlaubt es Brackets virtuell am Rechner mit der Software Onyxceph zu platzieren. Anschließend werden in 3-D-Drucke Modelle der beklebte Zahnbögen inklusive Brackets hergestellt und darauf im Druckform verfahren Thermoplatische Folien eingepasst. In diese werden die Brackets eingesetzt und anschließend in den Patientenmund geklebt. In dieser Studie sollen 24 Patienten mit vollständigem bleibendem Gebiss von M2 bis M2 in beiden Kiefern rekrutiert werden. Diese werden mit Individua® indirekt geklebt. Für dieselben Patienten werden Brackets zusätzlich auf nachgestellte Mundsituationen im Phantomkopf mit einem herkömmlichen laborgefertigten Übertragungstray aus Silikon [1] übertragen sowie die Übertragungsgenauigkeiten ermittelt und verglichen (Ziel 1). Zudem wird für dieselbe Patienten am Phantomkopf überprüft, ob die Übertragungsgenauigkeit davon abhängt, ob auf Basis von Silikonabformungen gewonnene Gipsmodelle gescannt werden oder Zahnform und –position direkt im Mund gescannt werden (Ziel 2). Die Bracketpositionen im Mund/Phantomkopf werden nach dem Kleben gescannt und zahnbezüglich mit Geomagic verglichen. Schrifttum 1. Nedwed V, Böhme A, Kossack K-H (2003) Eine praxistaugliche Methode zur indirekten Bracketplatzierung. Kieferorthop 17: 91-98

Quelle

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