Beschreibung der Studie

Im Rahmen der Untersuchung möchten wir die während der künstlichen Beatmung kontinuierlich erhobenen Daten der Elektroimpedanztomographie aufzeichnen und später auswerten und miteinander vergleichen. Die EIT ist ein bildgebendes Verfahren, mit welchem nichtinvasiv und ohne jede Belastung durch ionisierende Strahlen Unterschiede in der Lungenbelüftung erfasst werden können. Schwerpunkt dieser Untersuchung soll der Einfluss von routinemäßig durchgeführten intensivmedizinischen Maßnahmen, wie Lagerung, Sekretabsaugung und Änderungen von Einstellungen am Beatmungsgerät auf die Lungenbelüftung sein.

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Studiendetails

Studienziel WAS: Funktionelle Lungengrösse gemessen mittels Elektrische Impedanztomography (FLSEIT), P/F-Verhältnis, CL (lung compliance), PaCO2 (arterieller Kohlendioxidpartialdruck) WANN: während 24h WIE: mittels EIT (Elektroimpedanztomographie)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Swisstom AG

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation zur Beatmung für >24Stunden

Ausschlusskriterien

  • Patienten, welche nicht bzw. kürzer als 24Stunden beatmet werden
  • Patienten, bei denen die Elektroimpedanztomographie nicht zum Einsatz kommt

Adressen und Kontakt

Fachkrankenhaus Coswik GmbH, Dresden

Ansprechpartner: Dr. med. Jens Kraßler

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Häufig gestellte Fragen

Mittels Elektroimpedanztomographie lässt sich der Prozentsatz derjenigen Lungenareale ausrechnen, deren Impedanzänderung in einem Atemzug/Atemhub weniger als 10% der maximalen Impedanzveränderung beträgt. Diese Lungenareale werden SilentSpaces genannt. Die Hypothese ist, dass sich mittels der SilentSpaces Analyse der Erfolg von routinemässig durchgeführten intensivmedizinischen Massnahmen abschätzen und dokumentieren lässt.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien