Beschreibung der Studie

Im Zusammenhang mit der Einnahme von Tamoxifen wurden eine Zunahme der Entwicklung von Grauem Star sowie Hornhaut- und Netzhautveränderungen beobachtet. Am häufigsten wurde die Ausbildung einer Funktionseinschränkung der Netzhautmitte beschrieben. In dieser prospektiven, nicht-interventionellen Querschnittsstudie werden Patientinnen und Patienten unter Tamoxifen-Therapie, sowie ein alters- und geschlechtskorreliertes Kollektiv ohne Tamoxifen-Therapie augenärztlich untersucht. Dies dient der Erhebung der Inzidenz ophthalmologischer Veränderungen. Die Patientinnen werden zunächst in die Gruppen prä- oder postmenopausal eingeteilt. Eine weitere Einteilung erfolgt anhand der vorangegangenen, aktuellen oder bevorstehenden Therapie. Folgende nicht-invasive Untersuchungen werden durchgeführt: Fragebogenerhebung, Kontrast-Sehtest, Sehtest, Farb-Sehtest, Brechkraftmessung, Gesichtsfeldtestung, Schichtbildaufnahme der Netzhaut (wie bei einem histologischen Schnitt dargestellt), Eigenfluoreszenz des Augenhintergrundes, Vermessung und Krümmung der Dicke der Hornhaut, Untersuchung des vorderen Auges und des Augenhintergrundes.

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Studiendetails

Studienziel Beurteilung der Netzhaut- und Glaskörpergrenzflächenmorphologie anhand einer optischen Kohärenztomographie.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsaugenklinik Düsseldorf
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle Patienten(innen) über 18 Jahre,
  • die eine Tamoxifen-Therapie erhalten sollen, aber bisher noch nicht erhalten haben (Kontrollgruppe),
  • gerade eine Tamoxifen-Therapie erhalten haben
  • oder eine Tamoxifen-Therapie erhalten und bereits abgeschlossen haben.

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Bereitschaft des Patienten an den erforderlichen Untersuchungen teilzunehmen,
  • physische oder psychische Faktoren, die eine Durchführung der Untersuchung unmöglich machen,
  • fehlende Möglichkeiten des Patienten die Anreise eigenständig zu organisieren und zu finanzieren.

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Düsseldorf

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Im Zusammenhang mit der Einnahme von Tamoxifen wurden eine Zunahme der Kataraktentwicklung, sowie Hornhaut- und Netzhautveränderungen beobachtet. Am häufigsten wurde die Ausbildung einer Makulopathie beschrieben. In dieser prospektiven, nicht-interventionellen Querschnittsstudie werden Patientinnen und Patienten unter Tamoxifen-Therapie, sowie ein alters- und geschlechtskorreliertes Kollektiv ohne Tamoxifen-Therapie augenärztlich untersucht. Dies dient der Erhebung der Inzidenz ophthalmologischer Veränderungen. Die Patientinnen werden zunächst in die Gruppen prä- oder postmenopausal eingeteilt. Eine weitere Einteilung erfolgt anhand der vorangegangenen, aktuellen oder bevorstehenden Therapie. Folgende nicht-invasive Untersuchungen werden durchgeführt: Fragebogenerhebung, MARS-Test (Kontrast-Sehtest), Standard ETDRS (Sehtest), Farnsworth Panel D 15 (Farb-Sehtest), Brechkraftmessung mit dem Autorefraktometer, 10° Gesichtsfeld, Optische Kohärenztomographie (inkl. Nervenschichtanalyse "p-pole"), Autofluoreszenzuntersuchung, Pentacam-Untersuchung, Untersuchung des vorderen Auges und des Augenhintergrundes.

Quelle

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