Beschreibung der Studie

Ziel dieses Projektes ist die automatisierte Darstellung einzelner Gehirnperfusionsterritorien in der kürzest möglichen Scanzeit. Durch die arterielle Spin-Labeling Technik ist dies möglich ohne die Applikation externer Kontrastmittel und somit ist die Anwendung nicht limitiert auf Patienten, sondern kann auch an Probanden angewandt werden. Modifikationen der Technik erlauben es, die gesamte Perfusion (Ganzhirnperfusion), die versorgten Gebiete der großen Gehirngefäße (Carotiden und Vertebral Arterien), aber auch die kleinerer, intrakranieller Gefäße darzustellen. Jedoch ist die Planung zeitaufwendig und anatomisches Vorwissen über die Lage einzelner Gefäße ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Aufnahme. Daher ist es naheliegend die Planung weitestgehend zu automatisieren und somit Planungsfehler bestmöglich zu vermeiden. Zusammenfassend steht am Ende des Projektes eine Methode, welche es erlaubt einzelne Perfusionsterritorien in einer Aufnahme getrennt darzustellen, während die Planung voll automatisiert abläuft und keiner weiteren Interaktion des Benutzers bedarf. Studienteilnehmer in dieser Studie sind vorwiegend gesunde Probanden, um die neue Technik zu testen und zu validieren. Es werden auch Patienten in diese Studie miteingeschlossen, welche MRT Untersuchungen bekommen sollen. Bei diesen Patienten wird die Routineuntersuchung um die neue Methode ergänzt. Dadurch wird die Scanzeit um etwa 5 Minuten erhöht.

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Studiendetails

Studienziel vereinfachte und beschleunigte Darstellung zerebraler Perfusionsterritorien
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • generelle MRT Tauglichkeit

Ausschlusskriterien

  • MRT Untauglichkeit

Adressen und Kontakt

Clinic for Radiology and Neuroradiology, Kiel

Ansprechpartner: Thomas Lindner

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Häufig gestellte Fragen

Das Ziel dieser Arbeit ist die komplette Entwicklung einer volautomatischen Darstellung cerebraler Blutflussterritorien mittels super-selektiver Arterial Spin Labeling (ASL) Technik. Dies soll erreicht werden durch eine automatische Gefäßdetektion, welche es erlaubt die Position, Größe und Angulation des Lableingfokus zu verändern. Die Methode soll dann z.B. zur Therapieplanung verwendet werden, da sie z.B. kollateralen Fluss darstellen kann. Dazu soll die super-selektive ASL Technik verbessert werden, z.B. sollen die 32 Gradientenpaare, welche zwischen den Anregungspulsen geschaltet werden in einer vollrandomisierten Weise geschalten werden. Zur automatischen Gefäßdetektion soll ein Graph-based Algorithmus verwendet werden, welcher bereits gute Ergebnisse zur Strukturerkennung liefert.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien