Beschreibung der Studie

Der Rektumprolaps ist definiert als ein Heraustreten des Mastdarms (Rektum) durch den Darmausgang (Anus), was Verstopfungen, Blutungen, Schmerzen und Inkontinenz auslösen kann. Bei ausgeprägten Formen (zweit- oder drittgradiger Prolaps) ist eine operative Therapie indiziert. Diese beinhaltet oft eine teilweise Entfernung des Mastdarms. Im Rahmen der Studie erhalten Patienten mit Rektumprolaps gemäß zufälliger Zuteilung zwei verschiedene Varianten einer operativen Entfernung des Mastdarms. Das Ziel der Studie ist es zu prüfen, ob eine der beiden Operationstechniken die Lebensqualität der Patienten besser wiederherstellen kann.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist die Lebensqualität gemessen mit dem PAC-QoL-Fragebogen (Patient Assessment of Constipation-Quality of Life). Die primäre Hypothesentestung erfolgt mittels Varianzanalyse für Messwertwiederholungen und verwendet die prä- und postoperativen PAC-QoL-Summenscores nach 0, 1, 6 und 12 Monaten.
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Helios St.Elisabeth Klinik Oberhausen
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Indikation zur elektiven Operation aufgrund eines zweit- oder drittgradigen Mastdarmvorfalls;
  • Alter ≥18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft;
  • geplante Simultaneingriffe
  • notfallmäßige Operation
  • schwere Komorbidität mit geschätzter Lebenserwartung <75% nach einem Jahr;
  • fehlendes schriftliches Einverständnis

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei zweit- oder drittgradigem Rektumprolaps besteht die operative Therapie oft in einer transanalen Rektumresektion. Eine klassische Operationstechnik, die schon 1952 von Altemeier beschrieben wurde, besteht darin, den vorgefallenen Anteil des Rektosigmoids zu entfernen und den verbliebenen Darmanteil mit dem Anus zu vernähen. Alternativ lässt sich eine Rektosigmoidresektion auch mithilfe eines Staplers erzielen. Diese Methode wird Transtar-OP genannt, weil hier ein spezielles Klammernahtgerät, der Contour® Transtar™ Stapler (Ethicon Endo-Surgery, Cincinnati, OH) eingesetzt wird. Das Ziel der Studie ist es beide Techniken zu vergleichen.

Quelle

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