Beschreibung der Studie

Die Studie soll verschiedene körperliche und kognitive Einflussfaktoren auf das Sturzrisiko bei älteren Menschen untersuchen und mit der Selbsteinschätzung des eigenen Sturzrisikos der Studienteilnehmers in Verbindung setzen. dadurch sollen Gründe identifiziert werden, warum ein Teil älterer Menschen sein eigenes Sturzrisiko entweder über- oder unterschätzt. Darüber hinaus soll untersucht werden, welche Folgen ein nichtadäquat eingeschätztes Sturzrisiko für die untersuchten Menschen hat. Hierzu zählen beispielsweise eine Einschränkung der Alltagsaktivitäten oder ein erhöhtes Sturzrisiko. Aus diesem Grund sollen in diese Studie ältere Menschen mit funktionellen Einschränkungen, die sich in einem geriatrischen Krankenhaus befinden, eingeschlossen werden. Alle Teilnehmer werden zu ihrer aktuellen Mobilität und ihrer Selbstwirksamkeitserwartung befragt und zusätzlich einige Untersuchungen zur Mobilität, Kraft der Knieextensoren sowie der Geh- und Treppensteigefähigkeit durchgeführt. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus werden die Teilnehmer für 6 Monate einmal pro Monat telefonisch kontaktiert und Stürze sowie ihre Mobilität im Alltag dokumentiert.

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Studiendetails

Studienziel Stürze nach 6 Monaten. Alle Studienteilnehmer werden für 6 Monate telefonisch zu erfolgten Stürzen befragt.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Charité Campus Virchow-Klinikum

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter 60+ Jahre, zu erwartende Gehfähigkeit mit Vollbelastung im Verlauf des Krankenhausaufenthalts, zu erwartende Fähigkeit, Treppen zu steigen im Verlauf des Krankenhausaufenthalts, ausreichende Sehfähigkeit zum Ausfüllen eines Fragebogens, Einwilligungsfähigkeit des Teilnehmers

Ausschlusskriterien

  • Schwere Herzinsuffizienz (NYHA IV), periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) der unteren Extremitäten Grad 3+, Amputation einer oder beider unteren Extremitäten, unzureichendes Verständnis der deutschen Sprache, schwere kognitive Defizite, schwere psychische Erkrankungen

Adressen und Kontakt

evangelisches Geriatriezentrum Berlin, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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In dieser Studie sollen Einflussfaktoren für unterschiedliche Bewertungen von objektiver und subjektiver Sturzgefahr bei älteren Menschen identifiziert werden. Zusätzlich soll evaluiert werden, ob eine festgestellte Divergenz zwischen subjektiver und objektiver Bewertung der Sturzgefahr mit einem erhöhten Sturzrisiko in den folgenden 6 Monaten einhergeht. Hierzu ist eine Kohortenstudie mit insgesamt 150 Teilnehmern geplant. Die Studienteilnehmer werden zu Beginn eines Krankenhausaufenthalts in einem geriatrischen Krankenhaus rekrutiert und zu zwei Messzeitpunkten untersucht. Gemessen werden während des ersten Visits soziodemografische Daten, die Mobilität mit Hilfe des DeMorton Mobility Index (DEMMI) sowie die allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung. Während des zweiten Untersuchungstermins werden wiederum der DEMMI sowie die Geh- und Treppensteigefähigkeit, isometrische Kraft der Knieextensoren, Gleichgewicht, Sturzangst und sturzbezogene Selbstwirksamkeit sowie Erkrankungen, Medikation, Ernährungsstatus, Komorbiditäten und kognitiver Status erhoben. Alle Probanden werden anschließend für 6 Monate telefonisch nachbeobachtet, dabei werden in den ersten 5 Monaten erfolgte Stürze sowie im 6. Monat zusätzlich der Mobilitätsstatus erhoben.

Quelle

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