Beschreibung der Studie

Die Lebensqualität von Tumorpatienten hängt neben der Grunderkrankung und deren Behandlung auch von anderen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Krankheitsverarbeitung, dem sozialen Umfeld, etc. Diesen Faktoren soll in einer Beobachtungsstudie nachgegangen werden, indem mögliche Einflussfaktoren auf die Lebensqualitat vor Behandlungsbeginn erfasst werden und die Lebensqualität ein Jahr nach Behandlung erneut bestimmt wird.

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Studiendetails

Studienziel Lebensqualität (EORTC-QLQ-30) ein Jahr nach onkologischer Therapie
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Caritaskrankenhaus Bad Mergentheim

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • onkologische Patienten mit einer Lebenserwartung von über einem Jahr
  • die eine leitlieniengerechte Therapie mit kurativer Intention erhalten

Ausschlusskriterien

  • Sprachliche oder sonstige Gründe die eine Bearbeitung von Fragebögen ausschließt

Adressen und Kontakt

Caritaskrankenhaus, Bad Mergentheim

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Häufig gestellte Fragen

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Die gesundheitsbezogene Lebensqualität gewann in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung bei der Beurteilung von medizinischen Therapien als Qualitätsmerkmal, insbesondere in der Onkologie. Gerade bei Patienten ohne kurative Therapieoption steht die Verbesserung der Lebensqualität häufig im Vordergrund vor einer Verlängerung des Überlebens. Zur Messung der Lebensqualität in klinischen Studien hat sich in onkologischen Studien der EORTC-QLQ-30 Fragebogen etabliert. (https://www.clinicalresearch.nl/portec3/Quality_of_life_questionnaire_PORTEC3_Deutsch.pdf) Es steht jedoch außer Frage, dass die gemessene Lebensqualität nicht nur von der Grunderkrankung und deren Therapie abhängt, sondern von Begleitfaktoren sozialer und psychologischer Natur. So fanden Deschler et al. bei allogen stammzelltransplantierten Patienten trotz funktioneller Einschränkungen und intensivster Therapie eine gute bis exzellente Lebensqualität. Diese steht im Kontrast zu deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität in anderen onkologischen Kollektiven, insbesondere bei Patienten, die wegen solider Tumore operiert wurden. (Deschler et al BiolPlantMarrowTransplant 2010 967-75). -->> Zur Klärung der Abhängigkeit der Lebensqualität von nicht primär medizinischen Faktoren soll eine nicht-interventionelle Beobachtungsstudie an onkologischen Patienten in einem akademischen Lehrkrankenhaus durchgeführt werden. Im Rahmen dieser Studie wird als abhängige Variable die Lebensqualität 1 Jahr nach Abschluss der initialen Therapie anhand des EORTC-Fragenbogens erhoben. Folgende unabhängige Variablen werden erfasst: - die Lebensqualität prätherapeutisch (EORTC), - Ängstlichkeit und Depressivität (HADS), - Hoffnung (HHI-D) (Geiser F et al.: The German version of the Herth Hope Index (HHI-D) Oncol Res Treat 2015, 38: 356-360), - soziale Unterstützung (MOS social support survey) (Sherbourne CD, Stewart AL (1991): The MOS social support survey. Social Science and Medicine; 32(6): 705-14), - spirituelle Ausrichtung (Büssing et al.: The SpREUK questionnaires as tools to measure spiritual/religious attitudes of patients dealing will chronic diseases. European Journal of Integrative MedicineVolume 1, Supplement 1, November 2008, Pages 29 – 30), - physische Symptome (PSI, Spector & Jex), - Krankheitsverarbeitung (FKV) Muthny FA, (1989): Freiburger Fragebogen zur Krankheitsverarbeitung. Manual. Beltz-Test, - somatische Symptome (somatic symptoms inventory), - Co-Morbidität (Charlson-Index), - Performance Status (Karnofsky-Index), - Resilienz (RS-11), - therapiebedingte Komplikationen und Toxizität (Dindo Clavien Index), - sowie Alter, Geschlecht und Tumorentität. Ziel ist es nach Erhebung der Daten in einer multivariaten Analyse die Abhängigkeit der Lebensqualität von den erhobenen sozialen, psychologischen, somatischen und therapiebedingten Faktoren zu evaluieren. In die Studie werden Patienten mit onkologischen Grunderkrankungen eingeschlossen, bei denen die Lebenserwartung ein Jahr oder mehr beträgt. Um einen Gruppenvergleich zwischen einzelnen onkologischen Entitäten zu ermöglichen, werden schwerpunktmäßig Prostatakarzinom-Patienten, Mammakarzinom-Patientinnen, sowie Patienten mit colorektalem Karzinom rekrutiert. Voraussetzung für die Aufnahme in die Studie ist die Einwilligung in die Studienteilnahme nach Aufklärung über die Studie, sowie die Durchführung einer leitliniengemäßen Therapie der onkologischen Erkrankung.

Quelle

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