Beschreibung der Studie

Infektionen nach Lebertransplantation sind eine häufige Komplikation, die unter anderem als Folge der notwendigen immunsupressiven Therapie auftreten. Virale Infektionen stellen einen wesentlichen Teil dar. Sie können je nach Ausprägung vom fibrilen Infekten bis hin zum Transplantatverlust und Tod führen. Diese monozentrische Studie untersucht retrospektiv die Häufigkeit von viralen Infektion (Herpes simblex Virus 1, Varizeller-Zoster Virus, Epstein-Barr Virus, Hepatitis A,B,C und Cytomegalivirus) in den ersten drei Monaten nach Lebertransplantation. Desweiteren wird nach spezifischen Risikofaktoren (z.B. Alter, Geschlecht, Body mass index (BMI), MELD-Score, hoch Dringlichkeitstsatus, Anzahl der Bluttransfusionen, Diabetis mellitus, chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), Niereninsuffizienz, Blutwäsche nach Lebertransplantation (Nierenersatztherapie), septischer Schock und der Nachweis von Pilzen) gesucht, die das Auftreten von viralen Infektonen begünstigen. Mit der genauen Kenntnis von Risikofaktoren ließen sich Risikogruppen definieren, die möglicherweise von preemptiven Therapien oder spezifischen Vermeidungsstrategien profitieren könnten.

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Studiendetails

Studienziel Das Auftreten einer viralen Infektion nach einer Lebertransplantation. Nachgewiesen mittels eines Antikörpersuchtest auf spezifische IgM Antikörper und klinischen Symptomen wie z.B. Fieber, Thrombozytose, Gefäß und typische Hautläsionen (HSV), Milchglasszellen in der Lunge (CMV) oder Leberdysfunktion. Eine aktive CMV-Infektion wurde definiert als mindestens eine pp65-positive Zelle per/2x10hoch5 zirkulierende polymorphkernigen Neutrophilen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 530
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Klinik für AnästhesiologieUniversität Heidelberg

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Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Lebertransplantation an der Universität Heidelberg

Ausschlusskriterien

  • Unvollständige Unterlagen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Infektionen nach Lebertransplantation sind eine häufige Komplikation, die unter anderem als Folge der notwendigen immunsupressiven Therapie auftreten. Virale Infektionen stellen einen wesentlichen Teil dar. Sie können je nach Ausprägung vom fibrilen Infekten bis hin zum Transplantatverlust und Tod führen. Diese monozentrische Studie untersucht retrospektiv die Häufigkeit von viralen Infektion (Herpes simblex Virus 1, Varizeller-Zoster Virus, Epstein-Barr Virus, Hepatitis A,B,C und Cytomegalivirus) in den ersten drei Monaten nach Lebertransplantation. Desweiteren wird nach spezifischen Risikofaktoren (z.B. Alter, Geschlecht, Body mass index (BMI), MELD-Score, hoch Dringlichkeitstsatus, Anzahl der Bluttransfusionen, Diabetis mellitus, COPD, Niereninsuffizienz, Hämofiltration nach Lebertransplantation, septischer Schock und der Nachweis von Pilzen) gesucht , die das Auftreten von viralen Infektonen begünstigen. Mit der genauen Kenntnis von Risikofaktoren ließen sich Risikogruppen definieren, die möglicherweise von preemptiven Therapien oder spezifischen Vermeidungsstrategien profitieren könnten.

Quelle

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