Beschreibung der Studie

Ein Ziel der Gesundheitswissenschaften ist es, gesundheitsförderliche Verhaltensweisen aufzubauen und als Gewohnheit zu etablieren. Interventionen zur Erreichung dieses Ziels werden in der Regel jedoch von Experten an kleine Gruppen oder einzelne Personen vermittelt. Damit erreichen solche Interventionen häufig nur eine kleine Zahl von Betroffenen. Im Arbeitskontext stellt sich zusätzlich das Problem, dass solche Interventionen häufig zeitintensiv sind, weshalb es nur wenigen Arbeitnehmern möglich ist, ernsthaft an solchen Interventionen teilzunehmen. Mobile Technologien eröffnen die Möglichkeit, Interventionen auf kostengünstiger Basis einer hohen Personenzahl zur Verfügung zu stellen und können darüber hinaus auch im Arbeitskontext einfache Anwendung finden. Im Rahmen des Projektes SmartJob - ein Teilprojekt des vom BMBF geförderten SmartAct-Verbundes - wird mit Hilfe mobiler Technologie (Smartphones) untersucht, inwieweit diese neuen Technologien dazu verwendet werden können, berufstätige Personen zu motivieren und zu unterstützen, gesundheitsförderndes Verhalten auch und gerade im Arbeitsalltag umzusetzen. Im Fokus von SmartJob_snacking steht das Snacking am Arbeitsplatz, dem als Teil des Ernährungsverhaltens eine wichtige Rolle in der Prävention von Krankheiten zukommt.

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Studiendetails

Studienziel (1) Einstellungsänderung im Bereich des Snacking am Arbeitsplatz; insbesondere Snacking als Gewohnheit (in Anlehnung an Verhoeven et al., 2012), Ergebniserwartung (Snacking) (Schwarzer & Renner, 2000), Selbstwirksamkeit (Snacking) (Schwarzer & Renner, 2000), Healthy Eating Identity (Strachan & Brawley, 2008), gemessen unmittelbar nach der Intervention sowie in der Follow-Up-Befragung ein Jahr nach der Intervention; gemessen über die entsprechenden Fragebogenskalen (siehe Referenzen); (2) Verhaltensänderung im Bereich des Snacking, gemessen unmittelbar nach der Intervention sowie in der Follow-Up-Befragung ein Jahr nach der Intervention; gemessen über Self-Report-Fragebogen. (3) Bewertung der Intervention; gemessen unmittelbar nach der Intervention und ein Jahr nach der Intervention; gemessen über selbst-entwickelte Fragebogenitems. Referenzen: Schwarzer, R., & Renner, B. (2000). Social-cognitive predictors of health behavior: Action self-efficacy and coping self-efficacy. Health Psychology, 19, 487-495. Strachan, S. M., & Brawley, L. R. (2008). Reactions to a perceived challenge to identity: A focus on exercise and healthy eating. Journal of Health Psychology, 13, 575-588. Verhoeven, A. A. C., Adriaanse, M. A., Evers, C., & de Ridder, D. T. D. (2012). The power of habits: Unhealthy snacking behaviour is primarily predicted by habit strength. British Journal of Health Psychology, 17, 758-770.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 300
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • 18 Jahre bei Beginn der Studie
  • Berufstätig
  • Freiwillige Einwilligung in die Studienteilnahme liegt vor.

Ausschlusskriterien

  • Teilnehmer/in ist nicht in der Lage, ohne Hilfe einen PC, Tablet Computer oder Smartphone zu bedienen, darf dies am Arbeitsplatz nicht tun, oder kann keine deutschsprachigen Websites lesen oder Fragebögen ausfüllen; Teilnehmer hat das 65. Lebensjahr vollendet

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Universität Mannheim, Mannheim

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Häufig gestellte Fragen

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Innerhalb des Projektes SmartJob_snacking soll eine Intervention entwickelt und mithilfe eines randomized-control-trials überprüft werden, mit der ein gesundes Snacking-Verhalten im Arbeitsalltag unter Einsatz mobiler Technologien gefördert wird. Die Intervention basiert auf dem Prinzip des Mental Contrasting mit Implementationsintentionen, das sich unabhängig von smarten Technologien und ohne Berücksichtigung des Arbeitskontextes bereits als wirksam herausgestellt hat. Ziel der Intervention ist die Veränderung individueller Verhaltensmuster von Arbeitnehmern in Bezug auf deren Snacking- und Ernährungsverhalten hauptsächlich (aber nicht ausschließlich) am Arbeitsplatz. Zusätzlich wird die Rolle des Arbeitskontextes für die Wirksamkeit der Intervention überprüft.

Quelle

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