Beschreibung der Studie

Bei fast allen Narkosen ist eine Unterstützung der Atmung erforderlich. Eine Beatmung über eine Kehlkopfmaske ist eine besonders schonende Methode für die Unterstützung der Atemtätigkeit während einer Operation. Kehlkopfmasken schmiegen sich durch ein mit Luft gefülltes Kissen an den Kehlkopf an und sind dadurch bis zu einem gewissen Ausmaß dicht mit dem Atemweg des Patienten verbunden. In diesem Zusammenhang möchten wir untersuchen, wie sich der Druck in dem luftgefüllten Kissen der Kehlkopfmaske und ihre Platzierung auf die Qualität der Beatmung auswirken. Zu diesem Zweck soll das Luftvolumen das an der Kehlkopfmaske vorbei in Ihren Magen oder in die Umgebungsluft entweicht während der Beatmung gemessen werden. Wir möchten dafür die Qualität der Abdichtung bei unterschiedlichen Mangen an Luft im luftgefüllten Kissen der Kehlkopfmaske untersuchen. Dazu werden wir bei jedem Patienten dieses Kissen einmal mit weniger und einmal mit mehr Luft füllen und dann die Qualität der Beatmung überprüfen. Es kommen nur Patienten für diese Untersuchung in Frage, für die eine Beatmung mit Kehlkopfmaske während der Narkose vorgesehen ist.

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Studiendetails

Studienziel Sonografische Detektion von in den Magen insuffliertem Atemgas bei einem Larynxmaskencuffdruck von 20 cmH2O oder 60 cmH2O in Abhängigkeit vom Beatmungsdynamik und Beatmungsdruck.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 184
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Weibliche Patientinnen mit elektiv gynäkologischer Operation in Allgemeinanästhesie und Indikation zur Atemwegssicherung mit einer
  • Larynxmaske

Ausschlusskriterien

  • Fehlendes Einverständnis
  • Patientin < 18 Jahren
  • ASA > III
  • Kontraindikationen für die Atemwegssicherung mit einer Larynxmaske
  • Gastrointestinale Erkrankungen/Beschwerden
  • Diabetes mellitus
  • Terminale Niereninsuffizienz
  • Deformitäten des oberen Atemwegs, schwieriger Atemweg
  • Restriktive Lungenerkrankungen
  • Neurodegenerative Erkrankungen
  • BMI>35 kg/m²
  • Intakte Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Vergleich der gastralen Atemgasinsufflation bei Verwendung einer Larynxmaske mit einem niedrigen (20 cmH2O) und einem hohen Larynxmaskencuffdruck (60 cmH2O), in Abhängigkeit verschiedener Beatmungsdynamiken und Beatmungsdrücke.

Quelle

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