Beschreibung der Studie

Trotz häufigem Vorkommen von Suizidalität und Suizidgedanken bei Menschen mit Depression wird Suizidalität in vielen Psychotherapieangeboten nur unzureichend thematisiert und es fehlen Wirksamkeitsnachweise. Das Metakognitive Training bei Depression (D-MKT) wurde für die vorliegende Studie durch suizidalitätsspezifische Module ergänzt, um diese Versorgungslücke mit Hilfe eines niedrigschwelligen und einfach umsetzbaren Gruppenprogramms zu verringern. Im Training werden auf spielerische Weise Informationen über depressions- und suizidalitätstypische kognitive Verzerrungen vermittelt und Veränderungen angeregt. Neben den klassischen Denkfehlern der kognitiven Verhaltenstherapie werden nun auch Verzerrungen zu Perfektionismus, Rumination und Gedankenunterdrückung thematisiert. Ebenfalls werden die Themenbereiche Hoffnungslosigkeit und Schuld aufgegriffen. Die Patienten werden vor Beginn des 4-wöchigen MKT (D- und S-MKT), nach 4 Wochen sowie einen Monat später hinsichtlich der Suizidalität und depressiven Symptomatik befragt.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Outcomeparameter stellt die Veränderung der Suizidalität dar (Beck Scale for Suicide Ideation, BSS) zum Baselinezeitpunkt (t0) im Vergleich zur Katamnese 1 Monat nach Behandlungsende (t2).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer depressiven Störung

Ausschlusskriterien

  • Alter <18 oder >65, Vorliegen stimmungsinkongruenter (parathymer) psychotischer oder manischer Symptome

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Depression-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel der aktuellen Studie ist es die suizidspezifischen MKT Module (S-MKT) im Rahmen einer stationären Behandlung depressiv erkrankter Patienten in einer open-label Studie zu untersuchen. Dabei wird das S-MKT eine Erweiterung des bereits empirisch gestützten D-MKT darstellen und dieses um Module ergänzen, die speziell Denkverzerrungen zu Suizidalität adressieren. Hierbei erwarten wir (zum Postzeitpunkt und zur 1-Monats-Katamnese) eine Verbesserung auf primären und sekundären Outcome-Maßen. Hauptzielparameter stellt die Veränderung der Suizidalität dar (Beck Scale for Suicide Ideation, BSS). Sekundäre Parameter sind die Veränderung der depressiven Symptomatik (BDI, HDRS) sowie der dysfunktionalen depressiogenen und suizidspezifischen (meta-) kognitiven Verzerrungen (z.B. Ruminative Responses Scale (RRS), Beck Hopelessness Scale (BHS), Dysfunctional Attitude Scale (DAS), Metacognition Questionnaire (MCQ-30)).

Quelle

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