Beschreibung der Studie

Verletzungen, Infektionen, Anlagevarianten und chronische Entzündungen können ebenso wie die primäre und sekundäre Arthrose zu einer dauerhaften Schädigung des Fingermittelgelenks führen. Sind Schmerzen durch konservative Therapiemaßnahmen nicht mehr beherrschbar, stellt sich die Frage der operativen Behandlung. Als chirurgische Behandlungsoptionen stehen die Resektionsarthroplastik, der künstliche Gelenkersatz und die Versteifung des Fingermittelgelenks zur Verfügung. Hierbei gilt es, das für den Patienten am besten geeignete Verfahren auszuwählen und ihn zu den jeweiligen Vor- und Nachteilen ausführlich zu beraten. Die Versteifung hat gegenüber der Resektionsarthroplastik und dem künstlichen Gelenkersatz bei regulärem Heilungsverlauf die größte Wahrscheinlichkeit der postoperativen Schmerzfreiheit bei sicherer Stabilität des Fingers, aber den Nachteil der dauerhaften Bewegungseinschränkung. Bei der Arthrodese kommen die Plattenosteosynthese, intraossäre Kompressionsschraube oder die Zugurtungsosteosynthese zur Anwendung. Letztere ist ein seit langem bewährtes Verfahren, bei geringen Implantatkosten technisch einfach durchführbar und gewährleistet eine gute Primärstabilität für die Knochenheilung [1, 2]. Bisher gibt es in der Literatur nur wenige Daten zu mittelfristigen Behandlungsergebnissen. In einer retrospektiven Studie sollen alle konsekutiven Patienten, welche zwischen Januar 2012 und Dezember 2015 operativ mit einer Arthrodeses des Fingermittelgelenks mittels Zuggurtungsosteosynthese versorgt wurden, nachuntersucht werden.

Passende Studie finden

Studiendetails

Studienziel Folgende Daten sollen erhoben werden: Anzahl der Monate bis zur Nachuntersuchung; aktueller Beruf; dominante Hand; im Verlauf aufgetretene Komplikationen und /oder weitere Operationen (z.B. Metallentfernung); Einschränkungen der Gebrauchsfähigkeit der Hand im Alltag/ Beruf; DASH (Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand) Score; Dokumentation der Zufriedenheit mit dem Behandlungsergebnis (0 = vollkommen unzufrieden bis 10 = absolut zufrieden) und Schmerzen in Ruhe und bei Belastung (0 = schmerzfrei bis 10 = stärkste Schmerzen) auf einer visuellen Analogskala; Untersuchung des betroffenen Fingers (Narbe, Schwellung, Fingerkuppen-Hohlhandabstand); Messung der Griffkraft im Vergleich zur Gegenseite mit einem Jamardynamometer, Prüfung der Sensibilität an der Fingerkuppe durch Messung der beweglichen 2-Punktediskrimination im Vergleich zum entsprechenden Finger der Gegenseite. Es werden Daten zum Verlauf nach durchschnittlich 31 Monaten seit der Operation mittels Fragebogen erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 15
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Elbeklinikum Stade

Finden Sie die richtige Arthrose-Studie

Mithilfe unseres medizinischen Fragebogens finden Sie heraus, ob diese oder eine andere Studie eine Möglichkeit für Sie darstellt.

Richtige Studie finden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alle konsekutiven Patienten über 18 Jahre, bei denen zwischen Januar 2012 und Dezember 2015 eine Arthrodese eines Fingermittelgelenks mittels Zugurtungsosteosynthese operativ durchgeführt.

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Diese Studie ist geschlossen.Finden Sie jetzt eine aktuelle Möglichkeit.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

In einer retrospektiven Studie sollen alle konsekutiven Patienten, welche zwischen Januar 2012 und Dezember 2015 operativ mit einer Arthrodeses des Fingermittelgelenks mittels Zuggurtungsosteosynthese versorgt wurden, nachuntersucht werden.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: