Beschreibung der Studie

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine bösartige Erkrankung welche frühzeitig Metastasen bildet. Die meisten Patienten berichten bei der Diagnose über einen raschen Gewichtsverlust. Ein schlechter Ernährungszustand ist mit einer signifikant verkürzten Überlebenszeit verbunden ist. Der einzige heilende Ansatz ist die vollständige Resektion des Tumors. Nach der Operation verlieren die Patienten häufig weiter an Gewicht. Dies kann die Lebensqualität beeinträchtigen. Beim Tumorbedingten Gewichtsverlust kommt es vorallem zum Verlust von Muskelmasse. Durch die Gabe von Zusatzernährung verbessern sich Komplikationsraten, Spitalaufenthaltsdauer und Ernährungszustand. Diese Zusatzernährung wurde bisher auf die Zeit der Hospitalisation begrenzt, wobei das Phänomen der Appetitlosigkeit jedoch oft über mehrere Wochen zu beobachten ist, so dass es nach Entlassung weiterhin zu einem Kaloriendefizit kommt. Daher wird in der vorgelegten Studie erstmalig die Ernährungssonde belassen und die Zusatzernährung ausserhalb des Spitals fortgeführt. In dieser Studie soll der Effekt einer langfristen Zusatzernährung (bis 8 Wochen nach Spitalaustritt) mit einer kurzfristigen Zusatzernährung (bis Spitalaustritt) verglichen werden. Die Studie untersucht die Komplikationsrate, die Lebensqualität, den Gewichtsverlauf.

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Studiendetails

Studienziel Morbidität 12 Wochen postoperativ, anhand der Clavien-Dindo Klassifikation
Status Teilnahme bald möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 180
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Berner ViszeralchirurgieKlinik Beau Site Bern

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Pancreaticoduodenectomy für Pankreaskarzinom, <20% körpergewichts Verlust, Informed Consent, Alter >= 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Metastasiertes Pankreas Karzinom ausserhalb von Lymphknoten, Parenterale Ernährung, Sekundär Tumor, aktive chronische gastrointestinale Erkrankung, Stop der Komplemänteren Ernährungstherapie für mehr als 3 Tage, Kardiale oder Renale Erkrankungen als Kontraindikation für die enterale Zusatzernährung

Adressen und Kontakt

Klinik, Bern

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Häufig gestellte Fragen

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Das Adenokarzinom des Pankreas ist eine bösartige Erkrankung welche frühzeitig metastasiert. Die meisten Patienten berichten bei der Diagnose über einen raschen Gewichtsverlust der nicht selten 10% des Köpergewichtes ausmacht. Längsschnittstudien zeigen, dass ein schlechter Ernährungszustand mit einer signifikant verkürzten Überlebenszeit verbunden ist. Der einzige kurative Ansatz ist die vollständige Resektion des Tumors. Postoperativ verlieren die Patienten häufig durch eine negative Kalorienbilanz weiter an Gewicht. Die Anorexie wurde in Studien zusätzlich als stärkste Beeinträchtigung der Lebensqualität erkannt. Bei der Tumorkachexie kommt es zu einem überproportionalen Verlust an Körperzellmasse und v.a. Muskelgewebe. Durch die Gabe von Zusatzernährung verbessern sich Komplikationsraten, Spitalaufenthaltsdauer und Ernährungszustand. Diese Zusatzernährung wurde in den Studien jedoch auf die Zeit der Hospitalisation begrenzt, wobei das Phänomen der Appetitlosigkeit jedoch oft über mehrere Wochen zu beobachten ist, so dass es nach Entlassung weiterhin zu einem Kaloriendefizit kommt. Daher wird in der vorgelegten Studie erstmalig die Ernährungssonde belassen und die Zusatzernährung ausserhalb des Spitals fortgeführt. In dieser randomisiert kontrollierten Studie soll der Effekt einer langfristen Zusatzernährung (bis 8 Wochen nach Spitalaustritt) via perkutaner Jejunostomie mit einer kurzfristigen Zusatzernährung (bis Spitalaustritt) verglichen werden. Primärer Endpunkt sind Komplikationen nach Clavien-Dindo nach 12 Woche postoperativ.

Quelle

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