Beschreibung der Studie

Die Anlage von Nerven-Kathetern im Bereich des Halses ist das bevorzugte Verfahren zur Schmerzausschaltung nach Schulteroperationen. Auch wenn die operative Regionalanästhesie regelhaft unter Ultraschallkontrolle durchgeführt wird, ist die weitere Kontrolle der Katheterlage mit Ultraschall nicht verbreitet. Wirkverlust und Nebenwirkungen der Katheter treten häufig auf. Dies ist durch Lageänderungen der Katheterposition erklärbar. Ein biegsamer Katheter mit einer gekringelten Spitze (Curl) könnte anstelle eines geradlinigen Katheters möglicherweise Fehllagen reduzieren. Weniger Nebenwirkungen und Wirkverlust können hierraus resultieren. 100 Patienten mit einer geplanten Operation an der Schulter erhalten entweder einen konventionellen geraden Katheter oder einen Curl Katheter vor der Operation. Die Lage des Katheters wird in den darauffolgenden Tagen sonografisch kontrolliert und dabei auch die Wirkung und Nebenwirkungen der Regionalanästhesie beurteilt.

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Studiendetails

Studienziel tägliche sonografische Kontrollen bis zur Katheterentfernung beginnend vor Entlassung aus dem Aufwachraum (postoperativ): Korrekte Katheterposition im Ultraschallbild
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle BG Universitätsklinikum BergmannsheilKlinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Elektive Eingriffe der Schulterregion

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikationen für kontinuierliche interskalenäre Regionalanästhesie (Ablehnung der Regionalanästhesie, bekannte Allergie gegen Lokalanästhetika, bekannte kontralaterale Diaphragmaparese, vorbestehende Neuropathie des Plexus brachialis, Unvermögen das PCA system postoperativ bedienen zu können und hierrüber Boli anzufordern)

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Häufig gestellte Fragen

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Die Anlage interskalenärer Plexus brachialis Katheter (ISK) zur postoperativen Analgesie nach Schulteroperationen ist ein Standardverfahren. Auch wenn initiale Regionalanästhesie und Katheteranlage regelhaft sonografisch gesteuert durchgeführt werden, ist die weitere sonografische Kontrolle der Katheterlage nicht verbreitet. Unter Kathetertherapie kommt es bei ISK häufig zu Wirkverlust und Nebenwirkungen wie Horner-Syndrom, Heiserkeit und Diaphragmaparese. Dies ist durch Katheterdislokationen mit folgend fehlgerichteter Lokalanästhethikaausbreitung während postoperativer Mobilisation erklärbar. Ein neues Katheterdesign mit flexibler Curl - Spitze könnte anstelle eines geradlinigen Katheters gezielter platziert werden und eine höhere Lagekonstanz bedeuten. Eine Reduktion von Wirkverlust und Nebenwirkungen könnten hieraus resultieren. 100 Patienten mit geplanter Schulteroperation erhalten entweder einen konventionellen Katheter oder einen Curl- Katheter. Die Lage des Katheters wird täglich sonografisch kontrolliert. Ferner werden Komplikationen und Wirksamkeit der Regionalanästhesie täglich erfasst.

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