Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit intrathorakalen Krebserkrankungen kommt es im Rahmen der ausgedehnten Eingriffe in Kombination mit Chemo- oder Radiotherapie gelegentlich zu Wundheilungsstörungen, die in komplizierten Fistelbildungen (Verbindungen zwischen Speise- und Luftröhre bzw. Lunge) resultieren. Hierbei können plastisch-rekonstruktive Lappenplastiken (= lokaler oder freier/mikrochirurgischer Gewebetransfer) in interdisziplinären Eingriffen zur Defektdeckung angeboten werden. „Klassische“ Muskellappenplastiken können fast jeden Defekt auch im hinteren Mediastinum spannungsfrei erreichen. Sie stellen eine zuverlässige Hilfe für diese interdisziplinären Problemfälle dar und ermöglichen eine rasche Rehabilitation des Patienten. Im Rahmen der hier beschriebenen Studie sollen die verschiedenen, zum Verschluss der Fisteln durchgeführten Lappenplastiken evaluiert werden.

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Studiendetails

Studienziel Evaluation der erfolgreichen intrathorakalen Fisteldeckung, Komplikationsrate, Keimspektrum sowie Hospitalisationsdauer nach verschiedenen Lappenplastiken durch retrospektive Evaluation der Patientenakten 4 Monate bis 10 Jahre postoperativ
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 13
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Plastische und HandchirurgieUniversitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit intrathorakalen Defekten, welche anhand von Lappenplastiken gedeckt wurden

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg im Breisgau

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Bei Patienten mit intrathorakalen Malignomen wie z.B. Bronchial-Ca oder Ösophagus-Ca kommt es im Rahmen der ausgedehnten Eingriffe in Kombination mit (neo-) adjuvanten Maßnahmen gelegentlich zu Wundheilungsstörungen, die in komplizierten Fistelbildungen resultieren. Hierbei können plastisch-rekonstruktive Lappenplastiken in interdisziplinären Eingriffen zur Defektdeckung angeboten werden. „Klassische“ Muskellappenplastiken können fast jeden Defekt auch im hinteren Mediastinum spannungsfrei erreichen. Sie stellen eine zuverlässige Hilfe für diese interdisziplinären Problemfälle dar und ermöglichen eine rasche Rehabilitation des Patienten. Geplant ist eine Auswertung von Patienten mit bronchialen, trachealen, ösophagealen und tracheoösophagealen Fisteln, welche anhand von Lappenplastiken gedeckt wurden, sowie die Aufstellung eines Algorithmus zur Lappenselektion in Abhängigkeit von vorbestehenden Schnittführungen, Lagerung des Patienten und Lokalisation des Defektes im Thorax.

Quelle

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