Beschreibung der Studie

Diese wissenschaftliche Studie soll einen Beitrag zur Weiterentwicklung von zielgerichteten immuntherapeutischen Strategien leisten. Es soll untersucht werden, ob Tumor-spezifische genetische Veränderungen (Mutationen) gezielt mittels Immuntherapie angegangen werden können. Dies erfordert eine präzise molekulare Charakterisierung von Tumoren. Außerdem soll untersucht werden, ob das körpereigene Immunsystem in der Lage ist, selbst eine Immunantwort gegen diese genetischen Veränderungen zu bilden. In die Studie werden vorwiegend Patienten, die an einem Lungenkarzinom, Kopf-Hals-Tumor, Ovarialkarzinom, Kolonkarzinom oder Lymphom erkrankt sind und eine Lebenserwartung von mindestens 3 Jahren haben, eingeschlossen.

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Studiendetails

Studienziel Identifizierung von tumorspezifischen immunogenen Mutationen als Basis für die Entwicklung T-Zell-basierter immuntherapeutischer Strategien bei Erstdiagnose oder Rezidiv mittels molekularbiologischer, proteinbiochemischer und zellbiologischer Methoden
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 800
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Berliner Institut für GesundheitsforschungKörperschaft des öffentlichen Rechts

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Histologisch gesichertes epitheliales Karzinom von u.a. Lunge, Colon oder Ovar oder histologisch gesichertes Lymphom
  • gt; 18 Jahre
  • Schriftliche Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • HIV, HBV, HCV, eingeschränkte Geschäftsfähigkeit

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Hypothese: Tumorspezifische somatische Mutationen können zu Neoepitopen führen, die als optimale Targets für T-Zell-basierte immuntherapeutische Ansätze dienen können. Ziele der Studie: A) Identifizierung von tumorspezifischen Mutationen: Es werden 2 Strategien verfolgt: 1. Nach histologischer und immunphänotypischer Charakterisierung werden entsprechende Formalin-fixierte und in Paraffin eingebettete Tumorgewebe von Patienten mit Lungenkarzinom, Ovarialkarzinom, Kolonkarzinom oder Lymphom auf bisher bekannte Mutationen mittels high dimensional multiplex PCR und high throughput sequencing (HTS) untersucht. Daneben wird die Expression der entsprechenden immunogenen Mutationen auf mRNA-Ebene mittels RT-PCR überprüft. 2. Parallel werden Tumorfrischgewebe und Blutproben in Kooperation mit der zentralen Biomaterialbank der Charité /BIH gesammelt. Mittels whole exome sequencing können dann neben schon bekannten Mutationen auch bisher unbekannte Mutationen entdeckt werden. Mit whole transcriptome sequencing (RNA-Seq) wird die mRNA-Expression der detektierten Mutationen bestimmt. Ebenso wird mit peripheren mononukleären Zellen der Patienten verfahren. Sie dienen als Kontrolle zum Ausschluss von Keimbahnmutationen. B) Überprüfung der Immunogenität der tumorspezifischen Mutationen Mittels eines Computer-basierten Algorithmus wird überprüft, ob die unter A) entdeckten tumorspezifischen Mutationen im Bereich potentieller Epitope (HLA-I /HLA-II) liegen. Sollte dies der Fall sein, wird mittels in vitro Proteasom-Verdau die Prozessierung dieser potentiellen Epitope überprüft (als Surrogat für in vivo Präsentation des Epitops auf den Tumorzellen). C) Identifizierung und Charakterisierung von tumorspezifischen T-Zellen bzw. T-Zell-Rezeptoren gegen patientenspezifische Neoantigene mittels molekularbiologischer und zellbiologischer Methoden

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