Beschreibung der Studie

Wir bezweifeln die Notwendigkeit einer Brucheinrenkung unter Schmerztherapie vor geplanter Operation eines verschobenen körperfernen Speichenbruches. Ziel der Studie ist herauszufinden, ob in Anbetracht der Schmerzhaftigkeit und bezüglich der postoperativen Ergebnisse eine Einrenkung des Bruches bei vorgesehener Operation überhaupt notwendig ist. Dabei soll ermittelt werden, ob signifikante Unterschiede bezüglich der präoperativen Schmerzen und auch des Ausheilungsergebnisses des Bruches bei eingerenkten im Vergleich zu nicht eingerenkten und dann im Gips ruhig gestellten Brüchen bestehen. Anhand der Ergebnisse der geplanten Studie könnten Empfehlungen abgeleitet werden, durch die das Patientenrisiko sowie der Patientenkomfort verbessert würden. Die Rekrutierung der Probanden erfolgt aus der klinischen Notfallambulanz.

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Studiendetails

Studienziel Differenz aus den Schmerzniveaus bei Aufnahme und am ersten Tag nach Akutversorgung gemessen anhand der visuellen Analogskala (0-10)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • konsekutive, dorsal dislozierte distale Radiusfrakturen bei Erfüllung der Instabilitätskriterien nach Fontaine

Ausschlusskriterien

  • Dorsaler Versatz der Fraktur um mehr als 1/3 Schaftbreite
  • Patienten mit bestehender Sensibilitätsstörung
  • Patienten mit Refrakturen
  • Patienten, die extern bereits vorbehandelt sind
  • Patienten mit beidseitigen Verletzungen der oberen Extremität oder weiteren Verletzungen
  • Nicht aufklärungsfähige, betreute oder demente Patienten

Adressen und Kontakt

Cartisas Krankenhaus (Abteilung Unfallchirurgie/Orthopädie), Bad Mergentheim

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Häufig gestellte Fragen

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Operationsbedürftige, dorsal dislozierte, distale Radiusfrakturen werden bei der Erstversorgung oft unter entsprechender intravenöser Analgesie geschlossen reponiert und bis zur Operation im Gipsverband ruhig gestellt. Wir bezweifeln, dass bei gegebener Operationsindikation vor der Gipsanlage eine geschlossene Reposition notwendig ist. Das Unterlassen der Reposition würde dem Patienten Schmerzen ersparen ohne das Behandlungsergebnis zu gefährden. Ziel der Studie ist herauszufinden, ob in Anbetracht der Schmerzhaftigkeit und bezüglich der postoperativen Ergebnisse eine Reposition bei geplanter Operation überhaupt notwendig ist. Dabei soll ermittelt werden, ob signifikante Unterschiede bezüglich der präoperativen Schmerzen und auch der Konsolidierung der Fraktur bei reponierten im Vergleich zu nicht reponierten und dann im Gips ruhig gestellten Frakturen bestehen (prospektiv randomisierte Nicht-Unterlegenheitsstudie): 1. Erfassung des Schmerzniveaus in der präoperativen Phase vor operativer Stabilisierung instabiler, distaler Radiusfrakturen in 2 Studiengruppen: ➢ Gruppe 1: geschlossene Reposition und Gipsanlage im Aushang unter intravenöser Analgosedierung mit Midazolam und Ketanest S sowie stetigem Monitoring und Intubationsbereitschaft ➢ Gruppe 2: nur Gipsanlage ohne Reposition mit Schmerz abhängiger Gabe intravenöser Analgesie (z.B. Novaminsulfon oder Paracetamol) auf Wunsch des Probanden 2.1 Ausschluss negativer Auswirkungen eines der Behandlungskonzepte auf das radiologische Ergebnis 4-5 Wochen postoperativ 2.2 Ausschluss sekundärer Nervenprobleme v.a. in Bezug auf den Nervus medianus Hierzu Rekrutierung von 40 Patienten aus der klinischen Notfallambulanz.

Quelle

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