Beschreibung der Studie

Das europäische Verbundprojekt HypOrth zielt darauf ab, hypoallergenes Material für Endoprothesen zu entwickeln und verfolgt dabei zwei Hauptziele: HypOrth beabsichtigt, das Verständnis und die Diagnose von Komplikationen im Zusammenhang zur Implantion, mit primären Fokus auf unerwünschte Immun-Reaktionen und Infektion, zu verbessern. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse will das Projekt Neuerungen in der orthopädischen Endoprothetik mit verbesserter Biokompatibilität innovative Ansätze entwickeln. Ein Problem nach der Implanatation von Hüft- und Knie-Totalprothesen ist eine Lockerung der Prothese nach der der Operation. Dann ist eine wiederholte Operation notwendig. Im Rahmen der Re-Operation werden den Patienten Blut- und Gewebeproben entnommen, um Aufschlüsse über Gründe für die Abstoßungsreaktionen zu gewinnen.

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Studiendetails

Studienziel Die Ziele der HypOrth i sind die folgenden: 1. Identifizierung von unerwünschten Immunreaktionen (adverse immun reaction-AIR) und die Differenzierung von AIR von Low-Grade-Infektionen im Zusammenhang mit der Prothesenlockerung ; Einbeziehung von epidemiologischen und klinischen Know-how und die Feststellung der diagnostischen Biomarker für AIR 2. Verständnis der Mechanismen der unerwünschten Immunreaktion und Entwicklung prädiktiver Berechnungsmodelle 3. Diagnose von prädiktiven Biomarkern für die Anwendung in der personalisierten Medizin 4. Prüfung von konventionellen und neuen Materialkombinationen für Implantate und Beschichtungen auf verschiedene Zellsystemen: Knochenzellen und Immunzellen für die Indentifizierung der Biokompatibilität, antibakteriellen Eigenschaften und immunologischer Parametern einschließlich neu identifizierten Biomarker 5. Auswertung von Daten und die Herstellung von prototypischen hypoallergen Implantaten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 320
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle European CommissionDirectorate General Budget
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • mehr als 150 Patienten mit Endoprothesen ohne Komplikationen; das Immunsystem entwickelt keine unerwünschten Immunreaktion auf das Implantatmaterial; Blutentnahme
  • mehr als 150 Patienten mit primäre Endoprothesen; Blutentnahme und Entnahme von Kapselgewebe
  • mehr als 90 Patienten mit Verdacht auf eine unerwünschte Immunreaktion mit notwendiger Revisionsoperation; Blutentnahme, Entnahme von periprothetischem Gewebe

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Komplikation durch Gelenkprothese-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Implantationen künstlicher Gelenke ist eine der erfolgreichsten orthopädischen Eingriffe. Eine zunehmende Anzahl der Patienten bekommen aber eine Infektion (10%) und 50% entwickeln eine unerwünschte Immunreaktion (AIR) auf konventionelle Implantatmaterialien. Im Moment sind die Gründe für die Entwicklung von AIR unzureichend bekannt. Das Projekt enthält innovative Lösungen im Zusammenhang mit diesem Problem. Neuartige hypoallergen Kombinationen werden im Rahmen dieses Projektes durch Materialwissenschaftler und Implantathersteller entwickelt. Durch immunologische und mikrobiologische Teste sowie Biokompatibilitätsteste wird der Entwicklungs- und Produktionsprozess ständig verbessert. Die Anpassung des Implantatmaterial an den allergenen Hintergrund der Patienten soll komplizierte und kostenintensive Re-Operationen vermeiden und ist ein Schritt in Richtung personalisierte Medizin. Ein weiterer Ansatz ist es, ein besseres Verständnis der Mechanismen von AIR zu erreichen, und seine schnellere und einfachere Diagnose durch die Verwendung von empfindlichen diagnostischen Biomarker für eine genaue Unterscheidung zur low-grade-Infektion. Zusätzlich mathematische Modellierungen von Ergebnissen aus verschiedenen Methoden soll das genetische Netzwerk zeigen, dass zu einer Verstärkung der unerwünschten Immunantwort durch prothetische Implantate führt.

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