Beschreibung der Studie

"Quartier agil" soll die soziale Teilhabe und Gemeinschaft älterer Menschen fördern, indem sie an körperlichen und geistigen Trainings teilnehmen und diese auch direkt mitgestalten. Das Projekt ist eng verzahnt mit dem Gebrauch von Smartphones, die in die Trainings eingebunden werden. Durch die Trainings und den partizipativen Gruppencharakter des Projektes soll der Vereinsamung und des Abbaus körperlicher wie auch geistiger Leistungsfähigkeit entgegengewirkt werden. Es soll überprüft werden, welche Effekte ein technikgestütztes Training auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und auf die soziale Teilhabe älterer Menschen hat. "Quartier agil" richtet sich an Menschen ab 65 Jahren, die (noch) nicht an körperlichen oder geistigen Erkrankungen leiden und Bewohner des entsprechenden Quartiers sind.

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Studiendetails

Studienziel Ale Endpunkte (bis auf die per Smartphone gemessene Aktivität, welche zu Anfang der Intervention erhoben wird) werden zu Beginn der Intervention, direkt nach Ende der Intervention und in einem späteren Follow-up-Test gemessen. 1. Endpunkt: körperliche Leistungs-/Funktionsfähigkeit: - erweiterter Bathel-Index, IADL-Skala nach Lawton, PPA(-Gleichgewichtsmessung, -Winkel-Kongruenz-Test), Berg Balance Scale, 6-Minuten-Gehtest, technisch erhobene tägliche Aktivität 2. Endpunkt: kognitiv-sprachliche Leistungs-/Funktionsfähigkeit: - Nürnberger-Alters-Inventar, Regensburger Wortflüssigkeits Test, Montreal Cognitive Assessment
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

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Zentrales Ergebnis des Forschungs- und Entwicklungsprojekts "Quartier agil - aktiv vor Ort" stellt ein im Quartier entwickeltes Konzept dar, welches die Teilhabe und Gemeinschaft älterer Menschen gezielt durch partizipatives Training alltagsrelevanter kognitiver und körperlicher Ressourcen stärkt und mit technischer Unterstützung fördert. Das multimodale Aktivierungsund Trainingsprogramm zeichnet sich durch Partizipation bereits bei der Entwicklung der quartierspezifischen Maßnahmen, einen hohen Grad sozialer Vernetzung mittels Gruppenangeboten, Beratung und individuelle Trainingseinheiten aus. Dazu wird das Konzept gezielt auf die teilhaberelevanten Aktivitäten älterer Menschen an sogenannten „Identifikationspunkten“ im Quartier ausgerichtet, i. e. solchen Kontaktpunkten und Anlaufstellen im Quartier, die für ihre Partizipation von besonderer Bedeutung sind. Das Konzept richtet sich an Menschen ab 65 Jahren ohne bzw. mit nur leichten körperlichen und/oder kognitiven Beeinträchtigungen, die durch Teilhabementorinnen oder Teilhabementoren im Quartier begleitet werden. Das Konzept soll in enger Wissenschafts-Praxis-Kooperation mit einem regional tätigen Träger der freien Wohlfahrtspflege (Diakonie Ruhr) und einem kommunalen Träger (Sozialdezernat der Stadt Bochum) entwickelt und in einer Form gestaltet werden, die den nahtlosen regionalen und überregionalen Transfer des Konzepts in andere Quartiere und Städte ermöglicht.

Quelle

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