Beschreibung der Studie

Während der Einleitung einer Narkose stellt die Laryngoskopie/endotracheale Intubation einen erheblichen Schmerzreiz dar. Dadurch werden bei einigen Patienten flache Narkosestadien hervorgerufen. Diese flachen Narkosestadien stellen an sich noch keine bewusste Wachheitsreaktion dar, aber sie sind die Voraussetzung dafür. Daher sollte man solche Narkosestadien vermeiden. Bislang wurde angenommen, dass man bewusste oder unbewusste Aufwachreaktionen während Narkosen weder im EEG noch durch hämodynamische Messungen vorhersehen kann. Eigene Voruntersuchungen haben aber gezeigt, dass es zumindest während der Narkoseeinleitung doch möglich sein könnte, mit abgeleiteten EEG Parametern Patienten zu erkennen, die später (bei Laryngoskopie oder Intubation) mit bewussten oder unbewussten Bewegungen reagieren. In der vorliegenden Studie wird mit der Technik des "Isolierten Unterarms" die Möglichkeit des Patienten zu bewussten/unbewussten Bewegungen untersucht. Korreliert wird diese vorhandene oder nicht vorhandene Reaktiondes Patienten mit dem EEG vor den invasiven Maßnahmen.

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Studiendetails

Studienziel Grenzwert für verschiedene EEG Parameter, um Patienten zu unterscheiden, die wach/nicht wach sind,
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Diakonissenkrankenhaus

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • alle Patienten zu Bandscheibenoperationen

Ausschlusskriterien

  • Therapie mit Betablockern, Psychopharmaka inkl. Benzodiazepine,
  • Schwangerschaft,
  • ASA >2,
  • Diabetes mellitus
  • Erkrankungen des Gehirns (Schlaganfall, Demenz etc)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Bandscheibenschaden-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Während der Einleitung einer Narkose stellt die Laryngoskopie/endotracheale Intubation einen erheblichen Schmerzreiz dar. Dadurch werden bei einigen Patienten flache Narkosestadien hervorgerufen. Das bedeutet noch nicht, dass die Patienten eine Awareness erleiden, es besteht jedoch das Risisko dafür. Daher sollte man solche Narkosestadien vermeiden. Bislang wurde angenommen, dass man bewusste oder unbewusste Aufwachreaktionen während Narkosen weder im EEG noch durch hämodynamische Messungen vorhersehen kann. Eigene Voruntersuchungen über die Narkosetiefe während üblicher Narkoseeinleitungen mit Propofol Sufenta und einem Muskelrelaxans haben aber gezeigt, dass es während der Narkoseeinleitung doch sinnvoll sein könnte, ein EEG abzuleiten um mit errechneten Parametern wie Bispektralindex, Response und State Entropie, Spektrale Eckfrequenz, Patienten zu erkennen, die später (bei Laryngoskopie oder Intubation) mit bewussten Bewegungen reagieren und somit Vorstufen für eine Awareness zeigen. In der vorliegenden Studie wird mit der Technik des "Isolierten Unterarms" die Möglichkeit des Patienten zu bewussten/unbewussten Bewegungen untersucht. Korreliert wird diese vorhandene oder nicht vorhandene Reaktion der Patienten mit den abgeleiteten EEG Parametern vor den invasiven Maßnahmen.

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