Beschreibung der Studie

Im Projekt „Bewegung gegen Demenz“ spielen die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines demenzspezifischen Bewegungsprogrammes eine zentrale Rolle. Ziel der Studie ist es den Einfluss der körperlichen Aktivität auf Motorik und Kognition zu untersuchen. Bisher durchgeführte Studien unterstützen die Annahme, dass sich körperliche Aktivität positiv auf die kognitiven und motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten von Personen mit Demenzen auswirken. Diese Ergebnislage ist jedoch nicht einheitlich und erfordert somit weitere Forschungsaktivität. In diese Studie werden Personen mit leichten bis mittelschweren Demenzen, die in kooperierenden Pflegeeinrichtungen leben, eingeschlossen. Die zufällig ausgewählte Bewegungsgruppe nimmt an einem 16-wöchigen, 2-mal wöchentlich durchgeführten, multimodalen Bewegungsprogramm teil. Dieses berücksichtigt die Bedürfnisse von Personen mit Demenzen und zeichnet sich durch die Verbindung von motorischen und kognitiven Aspekten in Form von bewegten Fantasiereisen aus. Um den Einfluss regelmäßiger körperlicher Aktivität auf die motorischen und kognitiven Fähigkeiten der Teilnehmenden zu untersuchen, werden vor Beginn und am Ende der Intervention motorische und kognitive Tests, eine Ganganalyse sowie Tests zur Überprüfung der Aktivitäten des täglichen Lebens durchgeführt.

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Studiendetails

Studienziel Gleichgewicht: FICSIT-4 Scale; Mobilität: Timed Up & Go Test, 6m Walk Test; Gang: Ganganalyse mit dem Ganganalysesystems GAITRite (single und dual task); Überprüfung der primären Endpunkte vor und nach der 16wöchigen Intervention
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 2
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Dietmar Hopp Stiftung
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Demenzdiagnose oder Verdacht auf Demenz b) Alzheimer Demenz oder vaskuläre Demenz oder andere primär degenerative Demenz c) leichtes bis mittelschweres Stadium der Demenz (MMSE 10-24) d) Gehfähigkeit (ca. 10m) mit oder ohne Hilfsmittel e) ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung

Ausschlusskriterien

  • sekundäre Demenz b) andere schwere kognitive Beeinträchtigungen c) andere schwere neurologische Erkrankungen d) andere schwere Erkrankungen im akuten Stadium e) schwere motorische Beeinträchtigungen

Adressen und Kontakt

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Bisher durchgeführte Studien unterstützen die Annahme, dass körperliche Aktivität positive Auswirkungen auf die kognitiven und motorischen Fähigkeiten von Personen mit Demenzen hat. Diese Ergebnislage ist jedoch nicht einheitlich und erfordert somit weitere Forschungsaktivität. Ziel dieser Studie ist es, den Einfluss körperlicher Aktivität auf die motorischen und kognitiven Fähigkeiten von Personen mit Demenzerkrankungen zu untersuchen. Hierfür wurde unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstandes ein multimodales Bewegungsprogramm (16 Wochen, 2x/Woche, 1h) entwickelt. Dessen Einfluss wird im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Studie mithilfe einer umfangreichen Testbatterie (Kognition, Motorik, Ganganalyse, ADLs) überprüft.

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