Beschreibung der Studie

Nierenerkrankungen sind häufig und gehen mit einer deutlichen Einschränkung von Gesundheit und Lebensqualität einher. Häufig ist die zugrundeliegende Erkrankung bei Diagnosestellung unklar, so dass hier die Gewinnung von Gewebe notwendig ist. Die Untersuchung des Urins liefert darüberhinaus wichtige Hinweise. Wir streben die Identifizierung neuer Marker im Urin bei Patienten mit Nierenerkrankungen an, um eine gezieltere nicht-invasive Diagnostik zu ermöglichen.

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Studiendetails

Studienziel Identifizierung neuer Biomarker im Urin bei glomerulären und tubulären Nierenerkrankungen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 3000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik II für Innere MedizinUniklinik Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten: glomeruläre oder tubuläre Nierenerkrankung
  • Kontrollgruppe/Nierenspender: altersadaptiert normale Nierenfunktion

Ausschlusskriterien

  • akute Harnwegsinfektion
  • aktive HIV/HepC/HepB

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Akutes Nierenversagen-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Unterschiedliche Nierenerkrankungen gehen mit einer Veränderung der Komposition des Urins einher. Dies bezieht sich sowohl auf Nukleinsäuren und Proteine als auch auf Metaboliten des aeroben und anaeroben Stoffwechsels. Bislang wird dies in der Diagnostik und im Therapiemonitoring renaler Erkrankungen kaum ausgenutzt, nicht zuletzt weil systematische Studien der Urinkomposition fehlen. Insbesondere auch hinsichtlich nierentransplantierter Pt. ergeben sich einige äußerst wichtige Fragestellungen. Einerseits kann die Grunderkrankung (wie z.B. FSGS), welche vor Transplantation zum Nierenversagen im Endstadium geführt hatte, wieder auftreten. Häufig fällt dies durch einen Anstieg der Retentionsparameter bzw. pathologische Veränderungen des Urins, insbesondere eine Proteinurie, auf. Leider sind diese Veränderungen völlig unspezifisch und lassen keinerlei Rückschluss auf die Genese der Nierenfunktionsverschlechterung zu. So kommen jedoch neben der Rekurrenz der Grunderkrankung auch eine Reihe anderer Ursachen für die Nierenfunktionsverschlechterung in Frage; insbesondere sind hier eine akute Tubulusnekrose im Rahmen der Transplantation, Medikamententoxizität und natürlich eine Abstoßung des Transplantates zu nennen. Zur weiteren Abgrenzung ist letztlich immer eine Biopsie als invasive Methode notwendig; leider liefert jedoch auch diese nicht immer eine sichere Antwort, so dass darüberhinausgehende diagnostische Marker – insbesondere da die Therapie der unterschiedlichen Entitäten teils konträr ist – von größtem Wert wären. Diese streben wir an, durch die Untersuchung des Urins, welcher letztlich den Zustand der gesamten Niere bzw. des gesamten Transplantates widerspiegelt, zu identifizieren.

Quelle

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