Beschreibung der Studie

Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung und die elektrophysiologische Untersuchung nimmt einen immer größeren Stellenwert in der Therapie ein. Bei der elektrophysiologischen Untersuchung werden intrakardiale Elektrogramme über in den Körper eingeführte Elektrodenkatheter abgeleitet. Durch die Analyse dieser Elektrogramme können die für die Rhythmusstörung ursächlichen Stellen aufgefunden und mittels Hochfrequenz-Energie (Wärme) verödet werden (Katheterablation). Die dafür notwendige Energie wurde in Tiermodellen und auch in der mittlerweile jahrzehntelangen Erfahrung festgelegt. Eine direkte Rückkopplung, ob in jedem individuellen Fall die Energiewahl ausreichend war, gibt es allerdings nicht. So kann bei Patienten, die ein Rezidiv der Rhythmusstörung erleiden und sich einem erneuten Eingriff unterziehen häufig eine Erholung der ursprünglich verödeten Stelle gefunden werden. Gegenstand des DFG-Antrages ist die Entwicklung neuer mathematischer Algorithmen zum Verständnis der verödeten Stelle. Durch eine verbesserte automatisierte Analyse der Elektrogramme soll dem Untersucher eine direkte Rückkopplung über den Effekt der verwendeten Energie gegeben werden. Hierdurch wäre es dem Untersucher möglich, die Energie direkt während der Untersuchung anzupassen und somit die Notwendigkeit der Rezidiv-Eingriffe zu verringern.

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Studiendetails

Studienziel Ziel der Studie ist die Entwicklung neuer mathematischer Algorithmen zum Verständnis der verödeten Stelle. Es gibt kein Primärergebnis im klassischen Sinn.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten die eine elektrophysiologischen Untersuchung und Kahteterablation aufgrund von supraventrikulären Tachykardien erhalten.

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

Medizinische Klinik IV, Karlsruhe

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Die Katheterablation mit Hochfrequenzenergie (RF) nimmt bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Die Läsionsausbildung durch die Ablation unterliegt jedoch starken individuellen Schwankungen, die aktuell noch nicht abgebildet werden können. In diesem Projekt soll untersucht werden, ob sich die Läsionsausbildung durch die abgeleiteten intrakardialen Elektrogramme (IEGM) beschreiben lassen. Zunächst sollen an einem in-vitro Modell an lebendem Gewebe simultan die elektrischen und die optisch-fluoreszierenden Eingeschaften während der Läsionsaubildung untersucht werden. Folgende Hypothesen sollen bearbeitet werden: (a) Die Ausbildung von Ablationsläsionen lassen sich durch die IEGM Änderung während und nach des Ablationsprozesses beschreiben. (b) Die Überprüfung einer Ablationslinie kann durch den IEGM basierten Algorithmus verbessert werden. (c) Ein verändertes Katheterdesign kann die Ausbildung der Läsion während der Ablation verbessern (d) Lücken in Ablationslinien können durch die Anwendung von verschiedenen Stimulationsprotokollen identifiziert werden. (e) Lücken in Ablationslinien können durch einen Multielektroden-Katheter identifiziert werden.

Quelle

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