Beschreibung der Studie

Um die Relevanz der Milbenallergie nachzuweisen, wird routinemäßig eine bronchiale Allergenprovokation (BAP) durchgeführt. Dieser ist häufig positiv, aber auch in 20 % der Fälle negativ. In einem nasalen Provokationstest soll daher nachgewiesen werden, inwieweit auch an der Nase die Milbenallergie relevant ist. Diese Untersuchungen sollen helfen, die unterschiedlichen Symptome der Milbenallergie bei Kindern und Jugendlichen an Nase und Bronchien besser zu charakterisieren und zu verstehen.

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Studiendetails

Studienziel Übereinstimmung des nasalen und des bronchialen Provokationstestes für die Bereiche negativ, mittlere und hochgradige allergische Reaktion.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 65
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Diagnose einer Milbenallergie (Pricktest ≥ 3mm)
  • Bekanntes Asthma bronchiale und/ oder allergische Rhinokonjunktivitis
  • BAP durchgeführt in den letzten 12 Wochen
  • Exazerbationsfreies Intervall > 4 Wochen vor Visite 1
  • Die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern und des Kindes/Jugendlichen

Ausschlusskriterien

  • Alter < 5 Jahre, Alter > 25 Jahre.
  • Asthmaexazerbation innerhalb der letzten 28 Tage
  • Schwere Symptome der allergischen Rhinitis oder relevante Verschlechterung der allergischen Symptome
  • Falls die Einnahme folgender Medikamente nicht in der angegeben Zeit vor Testung abgesetzt wurde: Abschwellende Nasentropfen 1 Tag, Anti-Histaminika 3 Tage, nasale Steroide 14 Tage, orales Kortison 4 Wochen, Leukotrienantagonisten und Cromoglycinsäure 3 Tage vor NPT.
  • Nasenpolypen oder Nasenoperation in den letzten 3 Monaten
  • Schwere Nasenseptumdeviation
  • Andere schwerwiegende Erkrankungen (z.B. Cystische Fibrose, Erkrankungen mit Immunsuppression, maligne Erkrankungen)
  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Teilnahme an einer anderen klinischen Studie < 30 Tagen
  • Unfähigkeit zum Erfassen des Umfangs und Tragweite der Studie

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der geplanten Untersuchung soll ein Vergleich zwischen der nasalen vs. bronchialen Allergenprovokation bei Kindern und Jugendlichen mit Milbenallergie erfolgen. Bisher ist die bronchiale Allergenprovokation der Goldstandard, um die Relevanz der Hausstaubmilbenallergie vor einer spezifischen Immuntherapie zu belegen. Inwieweit diese Methode mit einem standardisierten nasalen Provokationstest übereinstimmt, ist unklar und ist Gegenstand der vorliegenden Vergleichsuntersuchung. Zusätzlich soll das nasale IgE mit dem IgE im Blut verglichen werden, um zu überprüfen, inwieweit unterschiedliche allergische Symptome in der möglicherweise unterschiedlichen Verteilung des IgE begründet sind, da manche Patienten überwiegend an bronchialen, andere überwiegend an nasalen Symptomen leiden.

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