Beschreibung der Studie

Die Thoraxdrainage hat sich bei der Versorgung von Patienten mit Verletzungen der Lunge und des Thorax in der Notfallversorgung als chirurgische Maßnahme etabliert. Die Anwendung wird häufig durchgeführt und sollte von Notärzten und Ambulanzärzten gleichermaßen sicher und zügig beherrscht werden. Hierbei sollte garantiert werden, dass dem Patienten nicht zusätzlich geschadet oder Zeit verschwendet wird. In Anbetracht dessen ist der Bedarf für ein Trainingscurriculum außerhalb der klinischen Notfallsituation ersichtlich, welches sich auch an Anfänger richtet, damit die technische Durchführung von Anbeginn an sicher, zügig und ohne Druck erlernt werden kann. Die aktuelle Studie soll der Evaluation eines interaktiven Trainingscurriculums dienen. Das Studiendesign sieht vor, einzelne Trainingseinheiten der chirurgischen Trainingsplattform TouchSurgery™ zu integrieren. Mithilfe dieser App kann auf mobilen Geräten der genaue Ablauf des Eingriffs gleichermaßen geübt wie abgeprüft werden, wobei dem Übenden die eigene Performance mittels eines Scores rückgemeldet wird. Die beantragte Studie wird als Teil des regulären klinischen Lehrcurriculums des HeiCuMed-Blocks II an der Medizinischen Fakultät Heidelberg angeboten. Studierenden werden die theoretischen Grundlagen im Rahmen eines Seminars auf konventionelle Weise vermittelt, zusätzlich wird ein Teil der Studierenden die Möglichkeit haben, das Anlegen der Thoraxdrainage standardisiert unter Benutzung dieser App zu trainieren.

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Studiendetails

Studienziel Operative Performance bewertet nach einem standardisiertem und a priori evaluiertem Objective Structured Clinical Evaluation (OSATS)-Score durch verblindete Prüfer
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 90
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Orthopädische Universitätsklinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Studierende der Humanmedizin im klinischen Studienabschnitt
  • Vorliegen einer unterschriebenen schriftlichen ProbandInneninformation.

Ausschlusskriterien

  • Teilnahme an einem notfallmedizinischen Training

Adressen und Kontakt

Medizinische Fakultät, Heidelberg

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Häufig gestellte Fragen

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Die Thoraxdrainage hat sich bei der Versorgung von akut traumatisierten Patienten mit Verletzungen der Lunge und des Thorax in der Notfallversorgung als minimal-invasive chirurgische Maßnahme etabliert. Die Anwendung wird in präklinischen Notfallsituationen, aber auch im klinischen Setting häufig durchgeführt und sollte von Notärzten und Ambulanzärzten gleichermaßen sicher und zügig beherrscht werden. Vor allem sind Kenntnisse über die anatomischen Strukturen, die korrekte Positionierung und die standardisierte Durchführung essentiell, um eine möglichst schnelle und sichere Durchführung zu gewährleisten. Hiermit sollte garantiert werden, dass dem Patienten nicht zusätzlich geschadet oder Zeit verschwendet wird. In Anbetracht dessen ist der Bedarf für ein Trainingscurriculum außerhalb der klinischen Notfallsituation ersichtlich, welches sich auch an Anfänger richtet, damit die technische Durchführung von Anbeginn an sicher, zügig und ohne Druck erlernt werden kann. Es ist sinnvoll, bereits Studierende mit diesen minimal-invasiven Interventionen vertraut zu machen, da hierdurch vor dem Hintergrund stetig rückläufiger Bewerberzahlen in den rein chirurgischen Fächern ein Interesse für das Fach geweckt werden kann. Weiterhin wird der Erwerb von praktischen chirurgischen Fähigkeiten in einem frühen Stadium ermöglicht, von dem die Studierenden in ihrer weiteren klinischen Ausbildung profitieren, und das sie in Famulaturen und im Praktischen Jahr vertiefen können. Somit besteht die Möglichkeit, Ärzten eine fundierte Ausbildung zu garantieren, welche insbesondere das Handling von Notfallsituationen standardisiert, die Betreuung akut traumatisierter Patienten verbessert und damit einen enormen Benefit darstellt. Die aktuelle Studie soll der Evaluation eines interaktiven Trainingscurriculums dienen. Das Studiendesign sieht vor, einzelne Trainingseinheiten der chirurgischen Trainingsplattform TouchSurgery™ zu integrieren. Mithilfe dieser App kann auf mobilen Geräten der genaue Ablauf des Eingriffs gleichermaßen geübt wie abgeprüft werden, wobei dem Übenden die eigene Performance mittels eines Scores rückgemeldet wird. Dieses Konzept des „Serious Gaming“ bewährt sich zunehmend in der beruflichen Bildung und in der medizinischen Aus- und Weiterbildung und bedient sich ebenfalls der konzeptuellen Elementen des mentalen Trainings. Die beantragte Studie wird als Teil des regulären klinischen Lehrcurriculums des HeiCuMed-Blocks II an der Medizinischen Fakultät Heidelberg angeboten. Studierenden werden die theoretischen Grundlagen im Rahmen eines Seminars auf konventionelle Weise vermittelt, zusätzlich wird ein Teil der Studierenden die Möglichkeit haben, das Anlegen der Thoraxdrainage standardisiert unter Benutzung dieser App zu trainieren. Anschließend wird als Post-Test die Anlage der Drainage von jedem Teilnehmer am Schweinethorax demonstriert, die Performance wird von verblindeten Ratern standardisiert bewertet. Hierbei kommt ein bereits etablierter Score zum Einsatz, der auch bei einem abschließenden video-basierten Rating zum Einsatz kommt. Die Teilnehmer evaluieren schließlich die Lehrveranstaltung und geben eine Eigenauskunft ab. Diese Daten dienen der Auswertung der primären und sekundären Endpunkte und der Evaluation der durchgeführten Lehre zugleich.

Quelle

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