Beschreibung der Studie

In der SINUS-Studie soll über einen einmalig auszufüllenden Patientenfragebogen die aktuelle gesundheitliche Situation bei Patienten mit PID (primäre Immundefizienz) bzgl. Infektneigung trotz Immunglobulinsubstitution erfasst werden. Der Fragebogen soll zudem das Interesse an einer neuen Immunglobulintherapie und damit die Machbarkeit einer von einer Pharmafirma geplanten Studie ermitteln.

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Studiendetails

Studienziel •Prävalenz persistierender Infektneigung trotz Immunglobulinersatztherapie
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 250
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Biotest AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Freiburg

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Patienten, die am variablen Immundefekt (CVID) leiden, haben eine gestörte Bildung von Antikörpern gegen Infekterreger. Von den drei Hauptklassen der Antikörper sind mindestens zwei und häufig alle drei (IgG, IgA und IgM) betroffen. Unter der Ersatztherapie mit IgG kommt es meist zu einer deutlichen Besserung der Infektneigung und insbesondere treten nur noch selten bakterielle Lungenentzündungen auf. In der Regel erfolgt eine Therapie mit einem intravenösen Immunglobulin (IVIG) das nur IgG enthält. Dagegen bestehen bei ca. 30% der Patienten Infekte der oberen Atemwege (v.a. Nasennebenhöhlen) fort (Gathmann et al, JACI 2015). Dies hängt möglicherweise u.a. damit zusammen, dass den Patienten weiterhin IgA und IgM fehlen, die auch auf Schleimhautoberflächen sezerniert werden. Es existieren bereits Immunglobulinpräparate, die IgM und IgA enthalten. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit müssen diese jedoch in deutlich kürzeren Abständen gegeben werden als reine IgG Präparate. Es ist unklar, wie stark die anhaltenden oberen Atemwegsinfektionen die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen und ob Patienten deswegen bereit wären, ein intravenöses Immunglobulinpräparat auch wöchentlich oder zwei-wöchentlich verabreicht zu bekommen. In der SINUS-Studie sollen über einen Patientenfragebogen 1) die aktuelle Situation bei Patienten mit CVID bzgl. Infektneigung trotz Immunglobulinsubstitution (intravenös oder subcutan), 2) die Beeinträchtigung der Lebensqualität durch diese Infekte und 3) die Bereitschaft der Patienten, öfter Immunglobuline infundiert zu bekommen, um die Infekte besser zu kontrollieren, erhoben werden. Der Fragebogen soll zudem das Interesse an und damit die Machbarkeit einer Studie zu einer neuen Immunglobulintherapie ermitteln.

Quelle

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