Beschreibung der Studie

Durch die im Zuge des Bologna-Prozesses beschlossene Umgestaltung des Studiensystems kam es in den letzten Jahren zu einer deutlichen Zunahme von kumulierten Belastungsfaktoren bei Studierenden, welche sich dauerhaft schädigend auf Körper und Wohlbefinden auswirken können. Die Zahl diagnostizierter psychischer Krankheiten sowie die subjektiv wahrgenommene Belastungen hat im Zuge dessen stark zugenommen. Daher besteht dringender Bedarf für adäquate Maßnahmen zur Stressbewältigung, die studentischen Bedürfnissen gerecht werden. StudiCare zielt auf die Reduktion von Stressempfinden und Anspannung ab und richtet sich an Studierende, die Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher und universitärer Probleme und im Umgang mit schwierigen Gefühlen suchen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Evaluation eines internetbasierten, begleiteten Selbsthilfe-Konzepts zur Bewältigung von Stress bei Studierenden im Vergleich zu einer Wartekontrollgruppe. Die Teilnehmer erhalten dabei auf Anfrage Feedback von einem Online Coach.

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Studiendetails

Studienziel Level an wahrgenommenem Stress, gemessen durch die Perceived Stress Scale (PSS-10, Cohen, Kamarck & Mermelstein, 1983), vor dem Training (Baseline), nach dem Training (7 Wochen) und zum 3-Monats-Follow up.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Lehrstuhl für klinische Psychologie und Psychotherapie (Klips), Institut für Psychologie
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Immatrikulation an einer Universität oder Hochschule, Empfinden von studienbezogenen Stress, Internetzugang, gültige E-Mail Adresse

Ausschlusskriterien

  • Zum Baseline-Zeitpunkt leichte Suizidalität, gemessen durch das Item 9 des BDI II (Wert >1), nicht bereit, die Einverständniserklärung zu unterschreiben, diagnositizierte Psychose oder dissoziative Symptome in der Vergangenheit

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Depression-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Stress im Studium steht mit zahlreichen psychischen und emotionalen Problem in Verbindung wie verminderter Leistungsfähigkeit, Erschöpfungs- oder Angstzustände. Selbsthilfeinterventionen bieten für die studentische Zielgruppe einen leichteren Zugang als Face-to-Face Interventionen. Im Speziellen sind Online- und Internetbasierte Selbsthilfeverfahren die Methode der Wahl für Studenten mit Stresserleben, die tendentiell selten formale therapeutische Hilfe aufsuchen. Ziel der Studie ist die Überprüfung der Wirksamkeit sowie von möglichen Moderatoren und Mediatoren des Internet-Trainings zur Stressbewältigung bei Studierenden. Im Rahmen einer prospektiven, randomisiert-kontrollierten Studie werden Studierende (N=150) mit einem ausgeprägten Stressniveau, sollen die Effekte der Interventionsgruppe mit denen einer Wartekontrollgruppe über einen Zeitraum von 7 Wochen und einem Follow-Up-Erhebung 3 Monate nach Ende der Intervention verglichen werden. Die Einheiten sollen wöchentlich von den Teilnehmern bearbeitet werden. Im Anschluss an das 3 Monats-Follow-Up erhalten auch die Teilnehmerinnen der Wartekontrollgruppe Zugang zur Intervention. Die Intervention nutzt die Unterscheidung von problem- und emotionsfokussierter Stressbewältigung nach Lazarus und beinhaltet systematisches Problemlösen, effektive Strategien zur Emotionsregulation sowie Übungen zu Akzeptanz- und Toleranz, Entspannungsübungen, effektiver Selbstunterstützung und Achtsamkeit. Die Teilnehmer erhalten auf Anfrage Feedback von einem Online Coach. Die Wirksamkeit wird zum Prä- und Post-Zeitpunkt (7 Wochen) sowie nach 3 Monaten überprüft. Primäres Zielkriterium ist die Veränderung des Stresserleben der Interventionsgruppe. Sekundäre Zielkriterien erfassen u.a. Angst, depressive Symptome, Self-Compassion, maladaptiven Perfektionismus, Präsenteismus und Sorgen/Rumination der Studienteilnehmer.

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