Beschreibung der Studie

Eine konventionelle Brücke besteht aus einem Gerüst (z.B. Gold, Keramik) und einer darüber liegenden sog. Verblendkeramik („schöne“, sichtbare Keramik). Diese Brücken haben den Nachteil, dass die Verblendkeramik brüchig werden und abplatzen kann. Als Alternative kann die Brücke direkt aus einem einzigen keramischen Material hergestellt werden. Für den Einsatz dieser sogenannten „monolithischen“ Brücken wird heute Zirkonoxid verwendet. Diese Keramik bietet einerseits genügend Stabilität für eine Brückenrekonstruktion und andererseits eine für den Seitenzahnbereich ausreichende Ästhetik. Das Ziel dieser Studie ist es, 3-gliedrige monolithische Brücken im Seitenzahnbereich, die vollständig aus Zirkonoxid gefertigt sind, mit Brücken, bei denen das Zirkonoxid-Gerüst zusätzlich verblendet ist, zu vergleichen.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt dieser Studie ist die technische Komplikationsrate 3 Jahre nach Einsetzen, gemessen mittels standardisierten USPHS-Kriterien.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Ivoclar Vivadent

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unterschriebene Einverständniserklärung
  • Einzelzahnlücke: fehlender 2. Prämolar oder 1. Molar im Ober- oder Unterkiefer
  • Bedarf nach einer 3-teiligen Brücke
  • Antagonist vorhanden

Ausschlusskriterien

  • Frauen, die zum Zeitpunkt des Studienbeginns schwanger sind
  • Bekannte oder vermutete nicht-compliance, Drogen- oder Alkoholmissbrauch
  • Schlechte Mundhygiene (Plaque Index über 30%)

Adressen und Kontakt

Zentrum für Zahnmedizin, Klinik für Kronen- und Brückenprothetik, Teilprothetik und zahnärztliche Materialkunde, Universität Zürich

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Vollkeramische Brücken stellen eine Alternative dar zu konventionellen Brücken, die aus einem Gold-Gerüst und einer Verblendkeramik bestehen. Die zunehmende Anzahl vollkeramischer Rekonstruktionen ist auf die vereinfachte Herstellung im Labor zurückzuführen. Das Material der Wahl für das Gerüst einer vollkeramischen Brücke ist Zirkonoxid. Dieses Gerüst wird mit Hilfe von CAD/CAM-Technologie gefertigt. Klinische Studien zeigen, dass Zirkonoxid-Gerüste genügend stabil sind. Allerdings gibt es eine statistisch signifikant höhere Frakturrate der Verblendkeramik bei Zirkonoxid-basierten Brücken im Vergleich zu Goldbasierten Brücken. Bis heute wurde keine Lösung gefunden zur Senkung der technischen Komplikationsrate bei vollkeramischen Brücken. Bei vollkeramischen Kronen konnte dasselbe Problem beobachtet werden. Hier wurde das Design der Rekonstruktion so geändert, dass die gesamte Krone nur aus einem einzigen keramischen Material gefertigt wird (sog. vollanatomisches Design). Dieses Design könnte auch die Lösung sein um die technischen Komplikationsrate bei Brücken zu senken. Dazu ist heute transluzentes Zirkonoxid verfügbar, das genügend stabil und ästhetisch ist.

Quelle

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