Beschreibung der Studie

Viele Überlebende einer Krebserkrankung im Kindes-und Jugendalter leiden an teils gravierenden Spätfolgen wie z.B. Einschränkungen in der funktionellen Leistungsfähigkeit der unteren Extremität. Diese Einschränkungen können sich negativ auf das Gangbild, die Mobilität sowie die körperliche Aktivität auswirken und damit übergeordnet dieTeilhabe am aktiven Leben erschweren. Ein neuartiger Theapieansatz zur Behandlung von funktionellen Defiziten stellt therapeutisches Vibrationstraining dar. Therapeutisches Vibrationstraining konnte bereits bei chronisch kranken Kindern und auch bei an Krebs erkrankten Erwchsenenen sicher und erfolgreich eingesetzt werden. Trotzdem findet Vibrationstraining bei krebskranken Kindern und Jugendlichen bisher kaum Anwendung und wurde noch nicht wissenschaftlich evaluiert. Um die Machbarkeit von Vibrationstraining in der pädiatrischen Onkologie zu überprüfen und um erste Hinweise auf mögliche Effekte zu generieren, nehmen in der vorliegenden Studie erstmals 11 an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche nach Abschluss der stationären akutmedizinischen Therapiephase an einem supervidierten Vibrationstraining teil. Das Vibrationstraining wird einmal wöchentlich für je 9 bis 13 Minuten (5 Vibrationsblöcke, Frequenz 18-27Hz, peak-to-peak Amplitude 2mm) auf einer seitalternierenden Vibrationsplattform (Galileo® home) in den Räumlichkeiten des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße Köln angeboten. Voraussetzung zur Studienteilnahme sind eine vom zuständigen Mediziner ausgestellte Sporttauglichkeit sowie die schriftliche Einverständniserklärung mindestens eines Erziehungsberechtigten. Die sichere Durchführbarkeit wird bezüglich der Punkte Trainingszufriedenheit und trainingsbedingte Zwischenfälle (adverse events) beurteilt. Zur Evaluation des Programms werden vor und nach Interventionsbeginn zwei funktionell-motorische Testungen durchgeführt. Mögliche Effekte des Trainings zielen auf die funktionelle Leistungsfähigkeit der unteren Extremität (Kraft der Sprunggelenks- Dorsalflexoren und der Knie-Extensoren, Aktives und passives Bewegungsausmaß der Sprunggelenks-Dorsalflexion, dynamische Kraft der unteren Extremität), die funktionelle Mobilität, das Gangverhalten (freie und schnellste Ganggeschwindigkeit, Geheffizienz, Walk-to-Run-Transition) und die körperliche Aktivität ab.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt stellt die Überprüfung der sicheren Durchführbarkeit dar. Hierfür werden die Trainingszufriedenheit anhand eines Evaluationsfragebogens und trainingsbedingte Zwischenfälle (adverse events) betrachtet. Der Evaluationsfragebogen wird nach Abschluss der Intervention ausgefüllt. Ergänzend werden die Anzahl teilgenommener Trainingseinheiten, die Art der Trainingsumsetzung sowie Gründe für Nichtteilnahme bzw. Ausscheiden aus der Studie sowie für Trainingsausfall dokumentiert.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsche Sporthochschule Köln, Insstitut für Kreislaufforschung und Sportmedizin

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: ≥ 4 und ≤ 20 Jahre
  • Pädiatrische Krebserkrankung
  • Beendigung der stationären, akutmedizinischen Therapie
  • Abschluss der stationären Akutversorgung liegt maximal 5 Jahre zurück
  • Vorliegen der medizinischen Unbedenklichkeitsbescheinigung des behandelnden Arztes
  • Vorliegen der Einverständniserklärung mindestens eines Erziehungsberechtigten

Ausschlusskriterien

  • Ausschlusskriterien entsprechend der Empfehlungen des Geräteherstellers
  • Besondere Belastungsumstände (auf ärztliche Empfehlung)
  • Schwere körperliche Beeinträchtigungen, aufgrund derer eine Teilnahme an den
  • funktionell-motorischen Testungen oder am Training aus ärztlicher Sicht nicht möglich
  • ist
  • Schwere psychische Beeinträchtigungen, aufgrund derer eine Teilnahme an den

Adressen und Kontakt

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Viele Überlebende einer Krebserkrankung im Kindes-und Jugendalter leiden an teils gravierenden Spätfolgen wie z.B. Einschränkungen in der funktionellen Leistungsfähigkeit der unteren Extremität. Diese Einschränkungen können sich negativ auf den Gang, die funktionelle Mobilität sowie das körperliche Aktivitätsverhalten erschweren. Ein neuartiger Theapieansatz zur Behandlung von funktionellen Defiziten stellt therapeutisches Vibrationstraining (engl. Whole-Body Vibration, WBV) dar. WBV konnte bereits bei chronisch kranken Kindern, die auf Grund multipler Grunderkrankungen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, und auch bei an Krebs erkrankten Erwachsenenen sicher und erfolgreich eingesetzt werden. Trotzdem findet Vibrationstraining in der pädiatrischen Onkologie bisher kaum Anwendung und wurde noch nicht wissenschaftlich evaluiert. Um die Machbarkeit von Vibrationstraining in der pädiatrischen Onkologie zu überprüfen und um erste Hinweise auf mögliche Effekte zu generieren, nehmen in der vorliegenden Studie erstmals 11 an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche nach Abschluss der stationären akutmedizinischen Therapiephase an einem supervidierten Vibrationstraining teil. Das Vibrationstraining wird einmal wöchentlich für je 9 bis 13 Minuten (5 Vibrationsblöcke, Frequenz 18-27Hz, peak-to-peak Amplitude 2mm) auf einer seitalternierenden Vibrationsplattform (Galileo® home) in den Räumlichkeiten des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße Köln angeboten. Voraussetzung zur Studienteilnahme sind eine vom zuständigen Mediziner ausgestellte Sporttauglichkeit sowie die schriftliche Einverständniserklärung mindestens eines Erziehungsberechtigten. Die sichere Durchführbarkeit wird bezüglich der Punkte Trainingszufriedenheit und trainingsbedingte Zwischenfälle (adverse events) beurteilt. Zur Evaluation des Programms werden vor und nach Interventionsbeginn zwei funktionell-motorische Testungen durchgeführt. Mögliche Effekte des Trainings zielen auf die funktionelle Leistungsfähigkeit der unteren Extremität (Kraft der Sprunggelenks- Dorsalflexoren und der Knie-Extensoren, Aktives und passives Bewegungsausmaß der Sprunggelenks-Dorsalflexion, dynamische Kraft der unteren Extremität), die funktionelle Mobilität, das Gangverhalten (freie und schnellste Ganggeschwindigkeit, Geheffizienz, Walk-to-Run-Transition) und die körperliche Aktivität ab.

Quelle

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