Beschreibung der Studie

Einleitung. Laparoskopische Operationen sind in nahezu allen Bereichen wegen des geringeren Zugangstrauma, geringerer Schmerzen, geringerer Wundinfektionsrate und geringerer Narbenhernien der konventionellen Chirurgie überlegen. Unklar ist, ob durch eine zusätzliche dreidimensionale Visualisierung eine Verbesserung des perioperativen Outcomes zu erwarten ist und inwiefern sich die Arbeitsplatzbelastungssituation durch diese Technologie verändert. So ist den meisten Kinobesuchern nach einer 3D-Filmvorführung eine gewisse kognitive Erschöpfung erinnerlich [1]. Die aktuellen 3D-Systeme verfügen über eine vielfach höhere Bildauflösung als kommerzielle 3D-Kinoprojektionen. Erste Erfahrungen zeigen, dass nach einer Untersuchung der mehrstündigen Operation in 3D-Technik ermüdungsbedingte Erschöpfungszustände zu beobachten sind. In der vorliegenden Studie sollen zusammenfassend die Vor- und Nachteile einer neuen Technologie bei Markteinführung erhoben und analysiert werden. Studiendesign. Bei der vorliegenden Studie handelt es sich um eine prospektive randomisiert- kontrollierte Studie, die als Pilotstudie angelegt ist. Vorgehen. Über einen Zeitraum von bis zu 2 Jahren werden bis zu 400 Patienten prospektiv randomisiert und mittels 3D- bzw. 2D-Laparoskopie operiert. Die Patienten werden nach Indikatoroperationen selektioniert und gemäß dem Ausbildungsstand der Operateure zugeordnet. Die sich gegenseitig beeinflussenden Faktoren wie biometrischen Daten der Patienten und Operateure sowie Messdaten der eingesetzten visuellen Technik (2D/3D) und der durchgeführten Operation sowie der Erfahrungsstand u./o. der Ausbildungsstand in laparoskopischen Techniken der Operateure werden dokumentiert. Durch eine Refraktionsanalyse soll zu Beginn der Studie die Fähigkeit der Operateure untersucht werden, inwieweit eine uneingeschränkte Tiefenseewahrnehmung besteht. Studienziel. Es soll überprüft werden, ob eine verbesserte optische Darstellung des videoübertragenen Operationssitus durch Anwendung einer 3D-Technik dem Operateur die Durchführbarkeit laparoskopischer Operationen erleichtert und andererseits durch Minderung perioperativer Komplikationen die Sicherheit für den Patienten erhöht. Zusätzlich soll durch Messung operativer Fertigkeiten die Lernentwicklung der Operateure unter der technischen Verbesserung erhoben werden unter gleichzeitiger Analyse der Arbeitsplatzbelastung für das gesamte OP-Team.

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Studiendetails

Studienziel Dauer Indikatorschritt für 3D- und 2D-assistierte OPs
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 400
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsklinik für Viszeralchirurgie, Pius-Hospital Oldenburg

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Einschlusskriterien

  • laparoskopische OP;
  • ber 18 Jahre alt;
  • postoperativ stationärer Aufentahlt im Pius-Hospital Oldenburg

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  • Fehlende Einverständniserklärung zur Teilnahme an der Studie; Analphabetismus/Unvermögen der deutschen Sprache; Körperliche /Geistige Behinderung; Mangelnde Compliance

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Mit Hinblick auf moderne straffe OP-Pläne ist es umso wichtiger die Arbeitsbelastung der Operateure so gering wie möglich zu halten um das Komplikationsrisiko für Patienten zu minimieren. Daher ist eine eingehende Untersuchung des Effekts von 3D assistierten laparoskopischen Operationen zu untersuchen. Zudem wäre eine eventuell schnellere Lernkurve bei Assistenzärzten für 3D-Operationen im Vergleich zu 2D-Operationen von Vorteil für die Verringerungen von Komplikationen. Es gilt daher dringend zu untersuchen, ob die Lernkurve wirklich schneller verläuft.

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