Beschreibung der Studie

Hauptzweck und Hintergrund: Bei schwerer Erkrankung sind Patienten oft nicht mehr dazu in der Lage, den eigenen Willen zu äußern oder medizinische bzw. pflegerische Entscheidungen zu fällen. Wenn Vetrauenspersonen wie Angehörige oder Freunde in einer Vorsorgevollmacht benannt sind, dann können sie in diesen Fällen stellvetretend Entscheidungen im mutmaßlichen Patientenwillen treffen. In dieser Studie werden Interviews geführt mit Berufsbetreuern oder bevollmächtigten Bezugspersonen (Familienmitglieder, Partner, Freunde, Bekannte), die ein Vetrauensverhältnis zu einem Krebspatienten haben, für den sie innerhalb des letzten Jahres eine medizinsche oder pflegerische Entscheidung stellvertretend treffen mussten. In den persönlichen, leitfadengestützten Interviews werden die positiven und negativen Erfahrungen bei der Entscheidungsfindung erfragt, sowie deren im Nachhinein gewünschte Unterstützung. Das Ziel der Studie ist herauszufinden, wo es Verbesserungspotenzial bei professioneller Unterstützung zur Entscheidungsfindung im Sinne des mutmaßlichen Patientenwillens gibt.

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Studiendetails

Studienziel Erfahrungen und Erwartungen von Bevollmächtigten durch Krebspatienten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 15
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Center for Integrated Oncology (CIO) Köln-Bonn

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Berufsbetreuer von Krebspatienten, die die zu betreuende Person persönlich kennen oder von Patienten bevollmächtigte Bezugsperson durch eine Vorsorgevollmacht.
  • Es muss mindestens eine medizinische oder pflegerische Entscheidung durch den Betreuer/die Betreuerin stattgefunden haben, die nicht länger als ein Jahr zurück liegt.

Ausschlusskriterien

  • Bei fehlender sprachlicher und/oder intellektueller Möglichkeit, die gestellten Fragen (nach Einschätzung der Interviewerin) zu verstehen und zu beantworten.
  • Berufsbetreuer ohne Vertrauensverhältnis zum Patienten.
  • Patient der Zugehörigen ist nicht an Krebs erkrankt.
  • Zugehöriger willigt nicht schriftlich in die Teilnahme an der Studie ein.
  • Zugehöriger musste noch keine Entscheidung stellvertretend für den/die Krebspatienten/in treffen.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Sechsmonatige qualitative Datenerhebung in Form von persönlichen, leitfadengestützten Interviews von Bevollmächtigten, die innerhalb des letzten Jahres eine medizinische oder pflegerische Entscheidung für einen persönlich bekannten Krebspatienten getroffen haben. Die Analyse der Erfahrungen und Wünsche soll Anhaltspunkte für die Verbesserung der professionellen Unterstützung bei einer solchen Entscheidung geben.

Quelle

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