Beschreibung der Studie

Bei Röntgen-Strahlung, mit welcher auch die Computertomografie durchgeführt wird, ist bekannt, dass diese zu minimalen, temporären Schäden im Erbgut von Zellen (in der DNA) führt. Bei der MRT, welche heutzutage zu den häufigsten bildgebenden Verfahren zählt und gemein hin als sehr sicheres und schonendes Untersuchungsverfahren zählt, gibt es jedoch vereinzelte Hinweise, welche ebenfalls auf ähnliche temporäre Schäden im Erbgut von Zellen hinweisen. Andere Hinweise aus der Fachliteratur widersprechen diesen jedoch, so dass die Forschungsergebnisse in diesem Feld uneindeutig sind. Mit einer Blutprobe vor und unmittelbar nach der Untersuchung soll überprüft werden, ob dieser Effekt ausschließlich bei der Computertomografie (Röntgen-Strahlung) oder möglicherweise auch bei der Magnetresonanztomografie (MRT) auftritt.

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Studiendetails

Studienziel Möglicherweise werden durch die Magnetresonanztomographie zelluläre Schäden verursachte . Erwarteter dosisabhängiger Einfluss auf die Zellvitalität und Überlebensrate wird analysiert.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Radiologie und NuklearmedizinUniversität Magdeburg

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Routinemäßig geplante MRT- oder CTUntersuchung bzw.
  • Einschluss in die 7T-Knie-MRT-Studie

Ausschlusskriterien

  • Strahlen- oder Chemotherapie in den letzten 12 Wochen
  • Lymphom oder Leukämie in Vergangenheit oder Gegenwart
  • Röntgen-Untersuchung oder Szintigraphie in den letzten drei Tagen
  • Patientenalter über 18 Jahre

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Im Bereich der ionisierenden Strahlung konnte bisher in unterschiedlichen In-vitro- und In-vivo-Studien gezeigt werden, dass die Anwendung radiologischer Bildaufnahmetechniken mithilfe von Röntgenstrahlung (Computertomographie, konventionelles Röntgen) mit einer dosisabhängigen Bildung von DNA-Doppelstrangbrüchen (DNA-DSB) einhergeht und folglich damit das Krebsrisiko erhöht. Für ionisierende Strahlung wurde in Publikationen ein dosisabhängiger Einfluss auf die Zellvitalität und Überlebensrate beschrieben. Anhand des CellTiter-Blue Cell Viability Assays, bei dem über den Umsatz des Redoxfarbstoffs Resazurin der Anteil metabolisch aktiver Zellen ermittelt werden kann, soll die Rate vitaler Zellen 24 und 48 Stunden nach CT/MRT bestimmt werden.

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