Beschreibung der Studie

Wenn Kinder operiert werden, dürfen sie einige Stunden vor dem Eingriff weder flüssige noch feste Nahrung zu sich nehmen. Diese Nüchternzeiten sollen verhindern, dass während der Operation Mageninhalt erbrochen wird und in die Luftwege gelangen kann. Lange Nüchternzeiten führen jedoch auch dazu, dass die Kinder sehr hungrig und durstig in den Operationssaal gebracht werden. Das Ziel der geplanten Studie ist deshalb, den zeitlichen Zusammenhang zwischen der letzten Nahrungsaufnahme und dem Mageninhalt bei Kindern besser zu untersuchen. Dadurch können die Nüchternzeiten vor einer Operation optimiert und die Befindlichkeit der Kinder verbessert werden. Untersucht werden Kinder unter 12 Jahren, die nicht an einer Erkrankung leiden, die die Magenentleerung beeinflussen könnte. Mittels eines Fragebogen wird in Erfahrung gebracht, was und wann die Kinder zuletzt gegessen oder getrunken haben. Danach wird mit einer kurzen Ultraschalluntersuchung der Mageninhalt abgeschätzt. Ultraschall ist ein bildgebendes, nicht-invasives Verfahren zur Darstellung innerer Körperstrukturen- und Organe, ohne dass dabei eine Strahlenbelastung besteht.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation zwischen dem zeitlichen Abstand der letzten Mahlzeit und dem aktuellen, durch Ultraschall bestimmten, Mageninhalt bei Kindern unter 12 Jahren
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie Universitätsmedizin Göttingen

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter unter 12 Jahren,
  • Einverständniserklärung der Eltern/ gesetzlichen Vertreter und der Kinder

Ausschlusskriterien

  • Erkrankungen, die die Magenentleerung beeinflussen können, z.B. Pylorusstenose, Refluxösophagitis oder entzündliche Darmerkrankungen,
  • Akute Traumata

Adressen und Kontakt

UMG Kindertagesstätte, Göttingen

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Häufig gestellte Fragen

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Im narkotisierten Zustand haben Patienten durch die Blockade von Schutzreflexen ein erhöhtes Risiko, Mageninhalt zu aspirieren. Folge können Entzündungsreaktionen mit Störung des Gasaustausches und bakteriellen Superinfektionen in den Atemwegen sein. Die perioperativen Nüchternzeiten sind jedoch speziell bei Kindern kaum systematisch untersucht. Für Erwachsene konnte gezeigt werden, dass das Mageninhaltsvolumen signifikant mit dem sonographisch gemessenen Querschnitt des Magenantrums korreliert. In einer aktuellen kanadischen Studie führte diese Methode auch bei Kindern zu validen Ergebnissen hinsichtlich der gastralen Füllung. Das Ziel dieser Studie besteht nun darin, die normale Magenentleerung bei Kindern weiterführend zu untersuchen, um die perioperativen Nüchternzeiten zu optimieren. Primär soll dabei die Korrelation zwischen dem zeitlichen Abstand der letzten Mahlzeit und dem aktuellen Mageninhalt errechnet werden. Sekundär soll der Einfluss von Alter, Größe, Gewicht, Tageszeit und Art der Mahlzeit untersucht werden.

Quelle

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