Beschreibung der Studie

In der REFACE-Studie wird in mehreren Teilprojekten die hausärztliche Versorgung chronisch niereninsuffizienter, nicht dialysepflichtiger Patienten und die Schnittstelle von der Hausarztpraxis zum Nephrologen untersucht. Eine verringerte Nierenfunktion (chronische Niereninsuffizienz) kommt häufig vor. Bei ungefähr 1 auf 10 Menschen in der Bevölkerung ist die Nierenfunktion verringert. Bluthochdruck und Diabetes sind die wichtigsten Risikofaktoren. Weil die Funktion der Niere im Laufe des Lebens abnimmt, ist der Anteil ältere Menschen mit verringerte Nierenfunktion hoch. Eine verringerte Nierenfunktion verläuft ohne besondere Symptome. Ziel der Studie ist zu untersuchen wie die Nierenfunktion von Hausärzten dokumentiert und kontrolliert wird und wie Hausärzten und Nierenspezialisten (Nephrologen) zusammenarbeiten.

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Studiendetails

Studienziel Anteil der Patienten mit einer chronischen Niereninsuffizienz, bei denen CKD kodiert ist.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle KFH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. (KFH)
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Die ursprüngliche Studienpopulation (Kohortenstudie SHIP-2) bestand aus einer stratifizierten geclusterte Stichprobe von Erwachsenen im Alter von 20-79 Jahren aus der Bevölkerung von Vorpommern. Unsere Studie basiert auf einem Follow-up dieser Kohorte, nach ca. 11 Jahren.
  • Die Stichprobe ist Bevölkerungsbasiert.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Chronische Nierenerkrankung-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Die chronische Niereninsuffizienz verläuft lange asymptomatisch. Die Prävalenz steigt mit zunehmendem Alter bis auf 30-50% in den höchsten Altersgruppen an. Nur ein kleiner Teil (<0.5%) benötigt im Verlauf eine Nierenersatztherapie. Hauptursachen für die terminale Niereninsuffizienz sind Diabetes und arterielle Hypertonie und sind potentiell vermeidbar. Ein großer Teil der Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz wird hausärztlich betreut. Im Rahmen der populationsbasierten Kohortenstudie SHIP (Study of Health in Pomerania) stehen von ca. 4000 Menschen die Abrechnungsdaten der Jahre 2002-2013 sowie im Verlauf von 10 Jahren zu 3 Messzeitpunkten umfangreiche funktionsdiagnostische und labormedizinische Untersuchungen zur Verfügung. Etwa 10% der SHIP-Population weist eine Störung der Nierenfunktion auf. Die vorhandenen Daten erlauben es, den Verlauf der Nierenfunktionseinschränkung und die hausärztliche Versorgung von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz längsschnittlich zu beschreiben und zu bewerten.

Quelle

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