Beschreibung der Studie

Es ist unklar, inwiefern Störungen der Occipitalnerven (Kopfnerven) einen Einfluss bei Kopfschmerzen haben. Trotzdem wird die manuelle Untersuchung dieser Nerven häufig bei halswirbelsäulenbedingten Kopfschmerzen empfohlen und als potentielle Schmerzquelle benannt. Daher soll in dieser Studie untersucht werden, ob Patienten mit halswirbelsäulenbedingten Kopfschmerzen mehr Befunde in diesem Bereich zeigen als gesunde Kontrollpersonen.

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Studiendetails

Studienziel Druckmechanosensitivität der Nn. occipitalis major mittels mechanischem Druckalgometer am Hinterkopf; Zugmechanosensitivität der Nn. occipitalis major im Occipitalis-Longsittingslump; Flexions-Rotations-Test; aktives Bewegungsausmaß der Halswirbelsäule; manuelle Gelenkspalpation der Halswirbelsäule;
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 76
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle International Maitland Teacher Association

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Zervikogene Kopfschmerzen nach Kriterien der Cervicogenic Headache International Study Group’s (CHISG), International Classification of International Classification of Headache Disorders 3rd edition (ICHD-3) für episodische und chronische Migräne

Ausschlusskriterien

  • relevante diagnostizierte zervikale Pathologien (z.B. Bandscheibenprolaps), zervikale Traumata (z.B. Schleudertrauma) innerhalb der letzten zwei Jahre, rheumatoiden Erkrankung, psychiatrische Erkrankungen oder andere Erkrankungen/Pathologien, die eine Kontraindikation für eine manuelle Untersuchung sein könnten

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Migräne-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Der Einfluss von Dysfunktionen von peripheren Nerven auf zervikogene Kopfschmerzen wird in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Häufig empfohlene manuelle Untersuchungstechniken bei zervikogenen Kopfschmerzen sind u.a. die Druckmechanosensitivität und die Neurodynamik des Nervus occipitalis major. Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, ob Patienten mit zervikogenen Kopfschmerzen statistisch signifikant mehr Dysfunktionen dieser Nerven aufweisen als gesunde Kontrollen.

Quelle

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