Beschreibung der Studie

Personen ab 65 Jahren leiden häufiger an mehreren Krankheiten. Dies kann dazu führen, dass eine Person viele verschiedene Medikamente hat. Wenn eine Person fünf oder mehr Medikamente einnimmt, spricht man auch von Polypharmazie. Durch Polypharmazie können Probleme entstehen, z.B., weil es zu Wechselwirkungen kommen kann oder man vergisst, wie jedes einzelne Medikament eingenommen werden muss. Dadurch kann es zu Einweisungen ins Krankenhaus oder sogar einer erhöhten Sterblichkeit kommen. Um unerwünschte Wirkungen aufgrund von Polypharmazie oder unangebrachten Medikamenten zu vermeiden, wurden verschiedene Medikamentenlisten und Softwarelösungen für Ärzte entwickelt. Allerdings ist auch die aktive Mitwirkung von Patienten notwendig, da diese die Behandlung im Alltag übernehmen. Ziel unserer Befragung ist es, mehr darüber zu erfahren, welche Probleme Patienten im Umgang mit fünf oder mehr Medikamenten haben und wie Patienten mithelfen können, diese Probleme zu verhindern oder zu verringern. Wir wollen vor allem mehr darüber herausfinden, welche Rolle das Patienten-Arzt-Gespräch dabei spielt.

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Studiendetails

Studienziel Identifikation von Problemen älterer Patienten (ab 65 Jahren) im Umgang mit Polypharmazie und Medikamentensicherheit und von Möglichkeiten, wie Patienten mithelfen können, eine bessere Medikamentenversorgung zu erreichen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 22
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Freiburg Institut für Medizinische Biometrie und Medizinische Informatik Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten ab 65 Jahre, die 5 oder mehr Medikamente einnehmen oder verschrieben bekommen; Angehörige von Patienten ab 65 Jahre, die 5 oder mehr Medikamente einnehmen oder verschrieben bekommen; Ärzte in der kooperierenden Gemeinschaftspraxis

Ausschlusskriterien

  • keine Teilnahmebereitschaft; Personen, die aufgrund von kognitiven, physischen oder sprachlichen Einschränkungen nicht in der Lage sind, an einem deutschsprachigen Interview teilzunehmen.

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Unter Polypharmazie wird meist der gleichzeitige Gebrauch von fünf oder mehr Medikamenten verstanden. Durch Polypharmazie kann sich die Anzahl an Wechselwirkungen von Medikamenten, die Wahrscheinlichkeit einer unangebrachten Medikation und das Risiko einer mangelhaften Adhärenz erhöhen. Dadurch kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen wie Hospitalisierungen, Morbidität und Mortalität kommen. Davon sind besonders ältere Personen ab 65 Jahre betroffen, da diese häufiger an Morbidität und Multimorbidität leiden, wodurch Polypharmazie begünstigt wird. Zusätzlich gibt es für ältere Patienten für viele Medikamente keine Studienergebnisse. Um unerwünschte Nebenwirkungen aufgrund von Polypharmazie und unangebrachter Medikamente zu vermeiden und die Medikamentensicherheit zu erhöhen, wurden verschiedene Medikamentenlisten und Softwarelösungen für Ärzte entwickelt. Allerdings sind auch Interventionen für Patienten notwendig, da diese die Behandlung der Erkrankung im Alltag übernehmen. Ziel des Projekts ist es Probleme älterer Patienten (ab 65 Jahren) im Umgang mit Polypharmazie und Medikamentensicherheit zu identifizieren und zu ermitteln, wie Patienten mithelfen können, eine bessere Medikamentenversorgung zu erreichen.

Quelle

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