Beschreibung der Studie

Depersonalisation beschreibt die veränderte Wahrnehmung der eigenen Gedanken und Gefühle, bspw. das Hören der eigenen Stimme als fremd oder entfernt. Depersonalisationssymptome treten häufig während stressreichen Situationen auf. Nicht selten werden diese Wahrnehmungen als befremdlich, störend und/oder beängstigend erlebt. Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob der Schweregrad der erlebten Depersonalisation durch ein kurzzeitiges verhaltenstherapeutisches Gruppentraining reduziert werden kann. Die Wirksamkeit der Intervention wird an Studierenden und Auszubildenden mit Prüfungsangst erprobt, die in der letzten Prüfung unter dem Auftreten von Depersonalisationssymptomen gelitten haben.

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Studiendetails

Studienziel Signifikanter Unterschied zwischen der Interventions- und der Wartekontrollgruppe im berichteten Ausmaß der erlebten Depersonalisation während der Durchführung des Trierer Soziale Stress Test in Gruppen (TSST-G; von Dawans, Kirschbaum, & Heinrichs, 2011), gemessen mit der adaptierten Version der deutschen Cambridge Depersonalisation Scale (Original: Sierra, 2000; dt. Version: adaptierte Version: Michal et al., 2004; Hoyer, Braeuer, Crawcour, Klumbies, & Kirschbaum, 2013) im Anschluss an den TSST-G.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Studienphase 2 bis 3
Zahl teilnehmender Patienten 68
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Technische Universität Dresden

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Prüfungsangst (cut-off Prozentrang > 75 im Prüfungsangstfragebogen; Hodapp, Rohrmann, & Ringeisen, 2011), min. 1 Item in der retrospektiven Erfragung für die letzte Prüfung mit der adaptierten Version der deutschen Cambridge Depersonalisation Scale (Hoyer, Braeuer, Crawcour, Klumbies, & Kirschbaum, 2013) im Bereich der hohen Intensität (>66) und einen Mittelwert von min. 20 in der Skala, das Depersonalisationserleben während Prüfungssituationen wird als unangenehm, störend oder befremdlich erlebt (neu erstellte Items)

Ausschlusskriterien

  • dissoziative Störungen, Abhängigkeitserkrankung (außer Nikotin), psychotische Störungen, Borderline-Persönlichkeitsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung, schwere depressive Episoden, Erkrankungen des Herzens, Epilepsie, Migräne, Schwangerschaft, aktuell psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung, Durchschnittlicher Zigarettenkonsum von mehr als 10 Zigaretten pro Tag

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Phobie-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist es zu überprüfen, ob eine Interventionsgruppe von Studierenden und Auszubildenden mit Prüfungsängsten und Depersonalisationssymptomen während vergangener Prüfungen, welche eine kurzzeitige verhaltenstherapeutische Gruppen-Intervention, bestehend aus Psychoedukation, interozeptiven Expositionsübungen erhält, während des Trierer Soziale Stress Test im Gruppenformat (TSST-G; von Dawans, Kirschbaum, & Heinrichs, 2011) weniger Depersonalisationssymptome erlebt, als eine Wartekontrollgruppe.

Quelle

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