Beschreibung der Studie

Viele Patienten mit onkologischen Erkrankungen haben einen hohen Versorgungsbedarf nach komplementärmedizinischen Anwendungen. Oftmals werden diese ganzheitlichen Gesundheitsbedürfnisse in die Hausarztpraxen getragen, wo viele Hausärzte sich jedoch noch unsicher fühlen Ihre Patienten sicher und effizient zu Verfahren aus dem Bereich Komplementärmedizin zu beraten. Um diese Versorgungsstruktur aufzubessern, zielt dieses Projekt darauf ab eine Beratungsintervention fokussiert auf komplementärmedizinische Anwendungen für die hausärztliche Praxis zu entwickeln. Es werden Hausarztpraxen, Patienten und Experten aus komplementärmedizinischen Bereichen befragt. Basierend auf diesen Ergebnissen sowie auf Kenntnissen aus vorherigen Studien wird eine Beratungsintervention entwickelt und in Hausarztpraxen pilotiert.

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Studiendetails

Studienziel Das Ziel der CAM-NAKOPA-Studie ist die Entwicklung eines hausärztlichen Beratungskonzeptes für den Umgang mit komplementärmedizinischen Fragestellungen für onkologische Patienten in der Nachsorge.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Nachwuchsakademie Versorgungsforschung Baden-Württemberg gefördert durch das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Die folgenden Selektionskriterien werden für das zielgerichtete Sampling angewendet:
  • Hausärzte und deren Praxisteams:
  • großes/geringes Interesse an einer möglichen Einführung eines strukturierten komplementärmedizinischen (CAM)Beratungsansatzes, viel/wenig Erfahrung in der Versorgung von onkologischen Patienten während der Nachsorgephase
  • Experten in CAM:
  • Aktueller Aufenthalt sowie Forschungs- und Lehrtätigkeit im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz), Mitgliedschaft in nationalen oder internationalen CAM-Forschungsnetzwerken, leitende Experten von nationalen CAM-Instituten oder Organisationen
  • Patienten:
  • Diagnose: Krebs (u.a. gynäkologische Karzinome, kolorektales Karzinom, Prostatakarzinom), abgeschlossene kurative Behandlung der Initialtherapie, befindet sich nun in der Nachsorgephase durch den Hausarzt, Geschlecht: männlich/weiblich, berufliche Tätigkeit: ja/nein, CAM Interesse: gering/groß

Ausschlusskriterien

  • Unzureichende Deutschkenntnisse, nicht fähig schriftlich einzuwilligen

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Heidelberg/Tübingen

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Praxis, Heidelberg/Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Viele Patienten mit Krebserkrankungen nutzen im Laufe ihrer Erkrankung komplementärmedizinische Therapieansätze und haben hierzu nachgewiesenermaßen einen hohen Unterstützungs- und Beratungsbedarf. Dieser Unterstützungsbedarf ist bei Patienten zumeist gepaart mit dem Wunsch, selbst etwas für sich zu tun oder den eigenen Lebensstil umzustellen. Zu den Themen Ernährung, Bewegung und Entspannung/psychische Belastung kommen häufig Fragen zu komplementärmedizinischen (CAM) Therapiemöglichkeiten hinzu. Bislang sind solche Unterstützungsangebote im ärztlichen Bereich nur sehr lückenhaft vorhanden und nicht in das Gesamtkonzept der onkologischen Versorgung eingepasst. Hausärzte sind zwar an Komplementärmedizin interessiert, fühlen sich jedoch unsicher und ungenügend informiert, um Patienten suffizient beraten zu können. Bisherige Projekte fokussieren auf wenige fachspezifische Einzelzentren und bieten keine Lösung für die Breitenversorgung. Hier setzt das vorliegende qualitative Forschungsprojekt an. Ziel ist es, eine Beratungsintervention für die hausärztliche Praxis zu entwickeln, um Patienten mit Krebserkrankungen in verschiedenen Krankheitsphasen angepasst auf ihre individuellen Bedürfnisse zum Thema Komplementärmedizin zu beraten. Zur Entwicklung der Intervention sollen Hausärzte, Medizinische Fachangestellte/Versorgungsassistenten in der Hausarztpraxis, CAM-Experten wie auch onkologische Patienten qualitativ befragt werden. Aus diesen Ergebnissen sowie auch aus Erkenntnissen aus Vorstudien wird ein Beratungskonzept entwickelt und pilotiert.

Quelle

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