Beschreibung der Studie

Angst vor Schmerzen gilt als zentraler aufrechterhaltender Faktor für chronische Schmerzen. Weitestgehend unerforscht sind jedoch Therapieverfahren, die das Ziel haben, die Angst vor Schmerzen zu reduzieren. Die "Schmerzprovokation" stellt ein solches Therapieverfahren dar, bei der chronisch schmerzkranke Jugendliche angeleitet werden, sich auf ihre Schmerzen zu konzentrieren und diese zu modulieren. Es wird gelernt, sich den Schmerzen angstfrei zu stellen. Ziel ist es, das Therapieverfahren "Schmerzprovokation" zur Behandlung der Angst vor Schmerzen bei chronisch schmerzkranke Jugendlichen systematisch hinsichtlich ihrer Wirksamkeit zu untersuchen.

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Studiendetails

Studienziel Angst vor Schmerzen gemessen mit dem German Fear of Pain Questionnaire for Children (GFOPQ-C) bei Entlassung.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 126
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universität Witten/Herdecke

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • ICD-10-Diagnosekriterien einer Anhaltenden Somatoformen Schmerzstörung (F45.40) oder einer Chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (F45.41).

Ausschlusskriterien

  • geringe Kenntnisse der deutschen Sprache, CRPS (Chronic regional pain Syndrome),
  • Posttraumatische Belastungsstörung oder akute Belastungsreaktion, Autismusspektrumsstörung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Somatoforme Störungen-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ziel der vorliegenden randomisiert-kontrollierten Interventionsstudie ist es, die Wirksamkeit einer interozeptiven Exposition (der so genannten Schmerzprovokation (Dobe et al., 2009, Hechler et al. 2010) zu untersuchen. Dazu werden zwei Gruppen, die randomisiert entweder der Schmerzprovokation oder einer Kontrollintervention zur Reduktion der körperlichen Anspannung zugewiesen werden, hinsichtlich der Reduktion der Angst vor Schmerzen verglichen. Beide Interventionen finden adjunktiv zur intensiven interdisziplinären Schmerztherapie statt. Eine Katamneseuntersuchung findet drei Monate nach Therapiebeginn statt. Wir erwarten eine stärkere Reduktion der Angst vor Schmerzen in der Interventionsgruppe, die die standardisierte Interozeptive Exposition erhält, im Vergleich zur Kontrollgruppe, die ein Entspannungsverfahren erhält.

Quelle

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