Beschreibung der Studie

Das Arzneimittel Clomifen wird weltweit als Medikament der 1. Wahl zur Auslösung des Eisprungs bei anovulatorischen Frauen mit Kinderwunsch eingesetzt. Bei vielen Frauen (bis zu 40 %) kann jedoch der gewünschte Behandlungseffekt unter der empfohlenen Standarddosierung von 50 mg pro Tag mit diesem Arzneimittel nicht erreicht werden. Auch bei einer Erhöhung der Dosis auf bis zu 150 mg pro Tag in den Folgezyklen wirkt Clomifen bei bis zu 10% der Frauen nicht. Eine Ursache für diese individuellen Unterschiede könnte die unterschiedliche genetische Ausstattung des Menschen (der sog. Genotyp) sein. Im Rahmen dieses Projekts werden aus einer Blutprobe verschiedene genetische Varianten bestimmt, die mit den Unterschieden in der Wirksamkeit von Clomifen ursächlich in Zusammenhang stehen sollen. Von der Durchführung dieses wissenschaftlichen Projekts erhoffen wir uns, Ursachen für das Therapieversagen von Clomifen unter Berücksichtigung der persönlichen genetischen Merkmale aufzuklären.

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Studiendetails

Studienziel Untersuchung der therapeutischen Wirksamkeit von Clomifen in Zusammenhang mit verschiedenen CYP2D6 Genotypen Primäre Zielgrößen-Variablen: 1. Follikelreifung ermittelt durch transvaginale Sonographie (Größter Follikeldurchmesser) 2. Anzahl der reifen Follikel (durchschnittlicher Durchmesser ≥18 mm)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 250
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle RBMF

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Vorliegende, unterschriebene Einwilligungserklärung zur Teilnahme an der Studie
  • Alter 18 bis 40 Jahre
  • BMI 18.5 - 26 kg/m²
  • Geplante oder durchgeführte Clomifentherapie über mindestens einen Zyklus

Ausschlusskriterien

  • Begleittherapien mit anderen, die Ovulation einleitenden Medikamenten (z.B. FSH, LHRH-Analoga; ausgenommen hCG)
  • fehlende Einwilligungserklärung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Unfruchtbarkeit der Frau-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Diese Studie soll helfen zu klären, ob der CYP2D6 Genotyp als Biomarker die Vorhersage einer erfolgreichen Clomifen-Behandlung (Induktion des Follikelwachstums) erlaubt. Da die Misserfolgsrate der Clomifen-Therapie mit 10-40% relativ hoch ist, könnte den betreffenden Frauen mit einem geeigneten prädiktiven Biomarker eine bis zu 5-monatige unwirksame Therapie mit potentiellen Nebenwirkungen erspart werden.

Quelle

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