Beschreibung der Studie

Die blutverdünnenden Medikamente Apixaban und Rivaroxaban werden nach Venenthrombosen, nach Lungenembolien oder zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern eingesetzt. Der Effekt dieser Medikamente auf die Blutgerinnung kann mittels Routine-Laboruntersuchungen nicht bestimmt werden. Ziel dieser Studie ist es Blutproben von Patienten, welche diese Medikamente einnehmen und sich einer Hüftoperation unterziehen müssen mit Testmethoden zur Blutgerinnung (AntiXa Tests sowie Rotationsthrombelastometrie) zu untersuchen. Dies könnte dabei helfen, Grenzwerte festzulegen, die Aufschluss geben zu welchem Zeitpunkt Patienten mit Einnahme der blutverdünnenden Medikamente operiert werden können.

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Studiendetails

Studienziel Es werden spezifische AntiXa-Werte zu nachfolgend beschriebenen Zeitpunkten ermittelt und deren Korrelation mit dem intraoperativen Blutverlust untersucht. Zeitpunkte der Blutabnahmen: Aufnahme, 24 und 48 h nach letzter Medikamenteneinnahme sowie zum Zeitpunkt der Operation. Messmethode: Die chromogenen AntiXa-Messungen werden in abzentrifugiertem Zitratplasma mittels BIOPHEN DiXa-I (Hyphen-Biomed, Neuville-sur-Oise, Frankreich) an einem STA-R Evolution (Diagnostica Stago S.A.S., Asnières sur Seine, Frankreich) durchgeführt.
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Medizinische Universität WienUniversitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einnahme von Apixaban oder Rivaroxaban und Vorliegen einer operativ zu versorgenden hüftnahen Fraktur.

Ausschlusskriterien

  • Keine

Adressen und Kontakt

Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie, Vienna

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Häufig gestellte Fragen

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Apixaban und Rivaroxaban sind oral zu verabreichende direkte Faktor Xa-Inhibitoren. Routinemäßige Laborkontrollen zur Feststellung der Wirkung von direkten oralen Antikoagulanzien werden nicht empfohlen. Nichtsdestotrotz erscheint eine Möglichkeit zur Feststellung der Medikamentenwirkung in gewissen Situationen, wie etwa dringenden chirurgischen Interventionen, wünschenswert. Wenngleich spezifisch geeichte chromogene AntiXa-Tests mit den Plasmaspiegeln von Apixaban und Rivaroxaban korrelieren, liegen bis heute keine AntiXa-Grenzwerte vor, anhand welcher sich die Operabilität eines Patienten bestimmen ließe. Aufgrund der zum Teil fehlenden klinischen Verfügbarkeit dieser AntiXa-Tests stellt sich außerdem die Frage nach weiteren Möglichkeiten des Monitorings. Ein adaptierter ROTEM®-Test (LowTF-ROTEM®) wurde rezent als mögliche point of care (POC) Methode zur Bestimmung der Gerinnungshemmung durch Apixaban und Rivaroxaban beschrieben. Ziel der vorliegenden nichtinterventionellen Beobachtungsstudie ist es Grenzwerte hinsichtlich Operabilität von Patienten mit hüftnahen Frakturen anhand von AntiXa-Tests zu definieren und die Anwendbarkeit von LowTF-ROTEM® als mögliche POC-Methode zu testen. Zu diesem Zweck wird 100 Patienten welche zur operativen Versorgung einer hüftnahen Fraktur vorgesehen sind Blut zum Zeitpunkt der Aufnahme, 24 und 48 Stunden nach der letzten Einnahme von Apixaban oder Rivaroxaban sowie zum Zeitpunkt der Operation abgenommen. Es werden konventionelle Gerinnungsparameter, spezifische AntiXa-Tests sowie LowTF-ROTEM® durchgeführt.

Quelle

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